Basler Regierung meidet «Smartvote»
«Unterschiede nicht nach aussen tragen»: Die Basler Regierung bleibt der Online-Wahlhilfe «Smartvote» fern (Keystone)
«Fragen bei 'Smartvote' betreffen häufig auch laufende Regierungsgeschäfte - und zum jetzigen Zeitpunkt möchten die sechs bisherigen Regierungsleute nicht, dass Unterschiede nach aussen getragen würden», begründet Marco Greiner das Verhalten der Regierungsleute.
«Wähler kennen Regierung genug gut»
Über die Online-Wahlhilfe «Smartvote» können Kandidaten-Profile erstellt werden, die alle Wähler abrufen können. Alle Kandidierenden beantworten dieselben Sachfragen, für Wählerinnen und Wähler wird damit klar, wer sich wie positioniert. «Smartvote» ist eine freiwillige Aktion zur Förderung der politischen Transparenz.
Marco Greiner glaubt, dass die Basler Wählerinnen und Wähler den politischen Standort der bisherigen Regierungsräte und der bisherigen Regierungsrätin genug gut kennen: «Nach vier Jahren kennen die Wähler und Wählerinnen das Profil der Bisherigen». Schon vor vier Jahren verweigerten einige bisherige Regierungsleute die Teilnahme an «smartvote». (dik)
