Interesse für Lehrerberuf rekordmässig hoch
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Anwesend am Medienanlass in Liestal waren auch die Amtsinhaber der beiden Basel, Christoph Eymann (LDP, BS) und Urs Wüthrich (SP, BL). Sie freuten sich darüber, dass sich 1'325 Frauen und Männer fürs Studium an der Pädagogischen Hochschule angemeldet hätten.
Damit wollen gleich 14 Prozent mehr als 2011 in den Lehrerberuf einsteigen. 2011 war bereits ein Rekordjahr. Vor zwei Jahren ergriffen die vier Nordwestschweizer Kantone Massnahmen, damit sich mehr Personen für den Lehrerberuf interessieren. Diese zeigten nun ihre Wirkung, sagte Erziehungsdirektor Urs Wüthrich vor den Medien.
Aufbau des Studiengangs als Teil des Erfolgs
«Im Bildungsraum sind wir bei der Nachwuchssicherung gut unterwegs», betonte er. Der Erfolg sei auch auf die Modularisierung aller Studiengänge zurückzuführen, sagte Hermann J. Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule (PH) der FHNW.
Die Studierenden könnten aus über 1000 Lehrveranstaltungen auswählen. Auch sei ein Teilstudium möglich. Mit rund 450 Anmeldungen ist das Interesse am Studiengang für Primarlehrer besonders hoch.
Begehrt für Quereinsteiger
Angemeldet haben sich zudem 227 erfahrene Berufsleute, die auf den Lehrerberuf umsteigen wollen. Im Vergleich zum Vorjahr werden so 40 Prozent mehr Quereinsteiger das Studium beginnen - und dies obwohl nur etwa jeder und jede Fünfte das Zulassungsverfahren erfolgreich absolviert habe.
Als nächsten Meilenstein kündigte der Basler Bildungsdirektor Christoph Eymann den ersten Bildungsbericht Nordwestschweiz an. Er soll im November dieses Jahres erscheinen. Auf der Basis dieses Berichts werden die Bildungsdirektoren das vierkantonale Programm für die Periode 2014 bis 2017 entwickeln. (sda, crz)
