Grosse Renoir-Ausstellung im Basler Kunstmuseum
En été - im Sommer. Renoirs Gemälde (1868) seiner Geliebten Lise Tréhot ist Teil der Ausstellung. (Keystone)
Renoir war einer der Impressionisten, die im Paris der 1870er- Jahren Kunstgeschichte schrieben. Wahrgenommen wurde später denn auch vor allem sein impressionistisches und spätes Werk. Das Kunstmuseum Basel lenkt nun erstmals den Fokus auf das Frühwerk, wie Kunstmuseumsdirektor Bernhard Mendes Bürgi am Freitag vor den Medien sagte.
Portraits, Landschaften, Stilleben
Die grosse Überblicksausstellung «Renoir. Zwischen Bohème und Bourgeoisie» vereint 50 Gemälde aus den Jahren 1864 bis 1879: Zusammengetragen wurden Leihgaben aus Museen wie dem Musée d'Orsay in Paris, der National Gallery in London, dem Metropolitan Museum in New York oder dem Art Institute of Chicago und aus Privatbesitz. Zu sehen sind Portraits, Landschaften, Stilleben.
Renoirs Geliebte
Ausgangspunkt war die «Dame mit dem Möwenhütchen» aus dem Eigenbestand des Kunstmuseums. Modell gestanden hatte dafür Lise Tréhot, Renoirs wichtigstes Modell der frühen Jahre, wie Nina Zimmer, Kuratorin der Ausstellung, sagte. Lise Tréhot war von 1865 bis 1872 auch Renoirs Geliebte.
Viel Publikum erwartet
«Renoir. Zwischen Bohème und Bourgeoisie» dürfte ein breites Publikum ansprechen. Das Museum erhofft sich denn auch grossen Besucherzuspruch. Die Ausstellung dauert bis zum 12. August und wird von einem Rahmenprogramm samt wissenschaftlichem Symposium begleitet. (sda/ern)
