Auf der Suche nach dem «Bombastischen»
Im dritten Teil von Theater-Hausautorin Beatrice Fleischlins «Triptychon» geht es rund und bunt zur Sache (Simon Hallström)
Die Hausautorin Beatrice Fleischlin, eigentlich Performerin, hat sich in Basel an der Kaserne einen Namen gemacht. Seit sie Hausautorin am Theater Basel ist, arbeitet sie in einem Baumhaus zwischen Elisabethenkirche und Theater-Porte. Was dort entstanden ist, steht unter dem Motto: «Alleine ist schöner zu zweit».
Auf der Suche nach dem «bombastischen Gefühl»
Dieses Thema macht Fleischlin zum Stoff ihres «Triptychons»: die Liebe. Auf die Suche nach diesem «verheissungsvollen», diesem «bombastischen» Gefühl schickt sie sechs Figuren und lässt diese daran scheitern, dass sich Liebe nicht fassen lässt.
Das Stück besteht aus drei Teilen. Im ersten versuchen ein Mann und eine Frau, sich anzunähern. Im zweiten folgen vier Monologe von Figuren, die sich der konventionellen Zweierbeziehung entziehen - etwa durch die Liebe zu Objekten, zum Eiffelturm zum Beispiel. Bunter geht es im dritten Teil zur Sache: In einer Mischung aus Swinger-Club und Schlager-Bar treffen sich wild kostümierte Figuren zum ultimativen Sex. (wals, gw)
