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Samstag, 28.4.2012

Patrouille des Glaciers abgebrochen: Es ist zu warm

Zuerst ein Sturm, dann die Wärme. Das Wetter hat der diesjährigen Patrouille des Glaciers einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch der zweite Lauf der Patrouille konnte nicht stattfinden.

Enttäuschte Athleten: Patrouille des Glaciers 2012 wurde abgebrochen. (key)

Vor zwei Tagen war der erste Lauf des härtesten Wettrennens im Skibergsteigen abgebrochen worden, weil es gestürmt hat und die Sicht schlecht war. Am Samstagmorgen um halb vier kam dann auch das Aus für den zweiten Lauf.

Die Gefahr sei schlicht zu gross geworden, sagte der Patrouille-Sprecher David-André Beeler: «Die Temperaturen waren in der Nacht noch weit über Null, so dass die Schneedecke nicht einfrieren konnte.» Die Fachleute hätten die daraus resultierende Lawinengefahr als eindeutig zu gross eingeschätzt. «Wir mussten abbrechen.»

Kein krönender Saisonabschluss
Die Läuferinnen und Läufer reagierten enttäuscht. Titelverteidiger Martin Anthamatten: «Sicher ist man enttäuscht, aber die Patrouille ist ein Rennen im Hochgebirge und da tragen die Veranstalter halt eine besondere Verantwortung.» Die Patrouille des Glaciers hätte sein krönender Saisonabschluss werden sollen. Daraus ist nun nichts geworden.

Rund 4500 Läuferinnen und Läufer nahmen an der diesjährigen Patrouille des Glaciers teil. In Verbier angekommen sind nur gerade jene rund 1500 Läuferinnen und Läufer, die am Donnerstag von Arolla aus starten konnten. Das zweite Rennen von Arolla aus und beide Rennen von Zermatt aus wurden abgebrochen. (eyer. madb)

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Reinhard Eyer


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