Regionalspital Langnau wird umgebaut
Die Regionalspital Emmental AG (RSE) in Langnau investiert 7,8 Millionen Franken, wie die Vertreter an einer Medienkonferenz bekanntgaben. Den wirtschaftlichen und qualitativen Herausforderungen der Zukunft könne das Unternehmen nur mit einer optimierten Infrastruktur begegnen, sagten sie. Damit lässt sich Personal sparen: Pro Geschoss braucht es beispielsweise künftig nur noch ein Nachtwache-Team. Dies führt zu tieferen Kosten pro Patient. Umgebaut wird so, dass das Gebäude später um ein weiteres, drittes Geschoss erweitert werden könnte. Die Bauarbeiten sollen im Juli 2013 abgeschlossen sein.
Aus eigenen Mitteln finanziert
Die RSE AG finanziert diese erste Umbauphase am Behandlungszentrum Langnau, wie das dortige Spital heute heisst, aus eigenen Mitteln. Die guten Leistungs- und Finanzzahlen ermöglichten dies, sagte Adrian Schmitter, Direktor der RSE AG. Die RSE AG konnte auch nicht anders, denn der Kanton Bern verweigerte ihr - und zwei weiteren Spitalgruppen - im April 2008 Beiträge aus dem kantonalen Spitalinvestitionsfonds für Bauvorhaben. Bei der RSE AG ging es dabei um 47 Millionen Franken für die Gesamtsanierung. (andj, sda)
