GP Bern lohnt sich für Sportvereine
Wer das Bundeshaus passiert, hat über die Hälfte hinter sich (Keystone)
Der GP Bern zahlt für jeden einzelnen Einsatz eines Mitglieds 40 Franken. Beim Turnverein Konolfingen kommen so rund 5000 Franken zusammen. Ein äusserst wichtiger Beitrag. «Diese 5000 Franken machen gegen 10 Prozent des Jahresbudgets aus», sagt Willi Blaser, Sekretär des TV Konolfingens. Vor vier Jahren gingen zum ersten Mal Mitglieder des Konolfinger Turnvereins als Helfer an den GP Bern. «Damals hatten wir ein Defizit.» Der Einsatz beim GP hat somit den TV Konolfingen aus der finanziellen Klemme geholfen.
Helfer kommen so oder so
Der GP Bern bezahlt die Helfer, auch wenn er eigentlich gar nicht müsste. Denn es gibt genug, die mithelfen möchten. «Es gibt sogar eine Warteliste», sagt Rennchef Michael Schild. Weshalb bezahlt der GP den Vereinen trotzdem was? «Wir sind eine Non-Profit-Organisation und wollen etwas an die Sportvereine weitergeben», sagt Rennchef Schild.
Kenianischer Doppelsieg
Daniel Chebii aus Kenia gewinnt das Rennen über die 16 Kilometer zum zweiten Mal in Folge. In einer Zeit von 46 Minuten 14 Sekunden. Die schnellste Frau ist eine Landsfrau, Caroline Chepkwony. Sie benötigte für die Strecke durch Bern 54 Minuten 38 Sekunden.(pret)
