Nach Pfadi-Unfall: Thurgauer Leiter sensibilisiert
Das Lager der Pfadi Thurgau in Diessenhofen ist am Montag losgegangen. Trotz des Unfalls im St. Galler Lager seien keine grossen Änderungen geplant, sagt Mediensprecher Daniel Spiri gegenüber dem Regionaljournal Ostschweiz. «Wir haben unsere Leiter nochmals mit einem Merkblatt zu Gefahren mit Feuer sensibilisiert.»
Denn beim Unfall in Oberbüren haben sich zwei 11jährige schwere Verbrennungen zugezogen, als sie Brennsprit ins offene Feuer gegossen haben. Dies passierte während dem sogenannten «Hike». Einer Übung, bei der sich jeweils kleine Gruppen vom Hauptlager entfernen und ohne erwachsene Aufsicht auf Platz biwakieren.
Keine sofortigen Änderungen
Solche Übungen sollen im Thurgauer Kantonallager, aber auch im St. Galler Lager weiterhin durchgeführt werden. Die Pfadi Bewegung Schweiz will die Untersuchungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft abwarten, bevor sie Änderungen angehen würde.
Die Betroffenheit bei der Pfadi Bewegung Schweiz und auch bei der Thurgauer Kantonalabteilung sei sehr gross, heisst es bei den Verantwortlichen. (furl)
