Urner Parteien leisten Knochenarbeit
Der Landratssaal in Altdorf (zvg)
Die Parteien orten mehrere Gründe für die schwierige Kandidatensuche. Im Kanton Uri pendeln bis zu 3'000 Personen täglich in andere Kantone zur Arbeit. Diese sind «sehr schwer zusätzlich für ein politisches Amt zu mobilisieren», sagt der FDP-Parteipräsident Toni Epp.
Arbeitgeber sehen politische Ämter nicht so gerne
Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind in der heutigen Zeit am Anschlag und können Ausfälle der Mitarbeiter schwerer verkraften als grosse Firmen. Dabei sei doch ein Mitarbeiter im Landrat ideal, «er ist aus erster Hand über neue Gesetze informiert», bedauert SVP-Parteipräsident Gusti Planzer die Zurückhaltung der Firmen.
Vermehrt stehen hingegen junge Politiker auf den Listen der Jung-Parteien. Vom SP-Wahlausschuss ist Dimitri Moretti überzeugt, dass «die jungen Leute heute politischer sind also die Generation davor». Auch Frauen sind unterschiedlich vertreten auf Listen. Die CVP hat einen Drittel Frauen auf ihren Listen. Deutlich weniger sind es bei SVP und FDP. (laur)
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