Littering kostet jährlich 200 Millionen Franken
Wer Abfälle im öffentlichen Raum liegen lässt, verursacht hohe Kosten. Insgesamt 200 Millionen Franken kostet die Beseitigung jedes Jahr, wie eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) zeigt. Vor allem Abfälle von Take-Away-Mahlzeiten und Getränken landeten auf der Strasse oder in Pärken anstatt in Abfallkübeln. Ebenfalls häufig liegengelassen würden Gratiszeitungen, Flugblätter und Zigaretten.
Kosten für die Steuerzahler
Die Abfälle von der Strasse wegzuräumen kostet die Öffentlichkeit 150 Millionen Franken, die Reinigung der öffentlichen Verkehrsmittel schlägt mit weiteren 50 Millionen zu Buche, wie das Bafu mitteilt. Zahlen müssen diese insgesamt 200 Millionen Franken die Steuerzahler und die Passagiere der öffentlichen Verkehrsmittel, über die Billettpreise.
Problem vor allem in den Städten
Am stärksten betroffen sind die grösseren Städte. Für sie können die Kosten jährlich mehrere Millionen Franken betragen. Die Littering-Zonen könnten relativ klar abgegrenzt werden, schreibt das Bafu. Es handelt sich zum Beispiel um Bahhofvorplätze sowie Party- und Picknickzonen.
Die Studie dient als Grundlage für Diskussionen zwischen Behörden und jenen Branchen, welche die «Abfallprodukte» herstellen, also Zeitungsverlage, Zigerattenhersteller und der Detailhandel.
Verschiedene Gemeinden versuchen mittels Sensibilisierungskampagnen, das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen. In einigen Städten muss schon heute eine Busse bezahlen, wer beim Liegenlassen oder Wegwerfen von Abfällen erwischt wird.(smus,sda)
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