Gemeinsam für ein neues Herzzentrum
Im Kampf um die Herztransplantation bringt sich Zürich in Position: Stadt und Kanton spannen zusammen. (Keystone)
Mit dem Bündeln der Leistungen der beiden Spitäler soll die Position von Zürich im Wettbewerb und die Herzmedizin gestärkt werden. Stadt- und Kantonsregierung und die Universität mit ihrem Spital haben dafür eine gemeinsame Grundlage verabschiedet und eine Task-Force eingesetzt, die das Projekt vorantreiben soll.
Viele offene Fragen
In der Task-Force sitzen Vertreter der beiden Spitäler, der Universität und Fachleute aus der kantonalen und der Stadtverwaltung. Sie soll klären, was sofort gemacht werden muss, damit das Herzzentrum Ende 2013 den Betrieb aufnehmen kann. Dabei soll die Task-Force auch die Standortfrage prüfen. Weiter soll sie mögliche Formen für die Trägerschaft untersuchen und Fragen der Infrastruktur und der Kosten klären.
Die Wogen glätten
Kantons- und Stadtregierung erwarten von der Task-Force bis im Herbst 2012 einen ersten Zwischenbericht. Ende Oktober sollen dann weitere Entscheide fallen. Damit dürften die Differenzen zwischen Stadt und Kanton beigelegt werden. In den letzten Wochen wurde bekannt, dass die Zürcher Gesundheitsdirektion das Herzzentrum am Universitätsspital des Kantons Zürich realisieren will. Die Stadt hatte auf diese Meldungen ungehalten reagiert. (seib)
