• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Schweiz:

Samstag, 23.6.2012

SP hofft auf sozialeres und offeneres Europa

Die SP Schweiz befasst sich an ihrer Delegiertenversammlung in Basel mit der künftigen Ausrichtung Europas. Parteipräsident Christian Levrat hat erstmals seit Jahren Hoffnung, dass Europa sozialer und offener gestaltet werden kann.

SP-Präsident Levrat ist zuversichtlich, was die Europapolitik angeht. (Keystone)

SP hofft auf ein sozialeres und offeneres Europa

Krise in Europa. An einen EU-Beitritt der Schweiz ist nicht zu denken. Auch die Europa-Euphorie der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz hat einen Dämpfer erlitten. Doch mit dem Wahlsieg der Sozialisten in Frankreich keimt neue Hoffnung auf.

Beitrag aus Echo der Zeit vom Samstag, 23.6.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Hoffnung keimt auf bei der Linkspartei, dass eine offenere und sozialere Europapolitik möglich wird. Grund für diese Zuversicht sei die Wahl von François Hollande als Staatspräsident von Frankreich, sagte Levrat am Samstag vor den Delegierten. Mit dem Sozialisten würden die Karten neu gemischt.

Für Levrat steckt Europa in einer Krise des Raubtierkapitalimus', der zur Staatsdoktrin erhoben worden sei. Diese Krise sei das Ergebnis einer falschen Wirtschaftspolitik der Bürgerlichen, die in den letzten Jahren systematisch die Interessen der Finanzinstitute über jene der Bevölkerung gestellt hätten.

Machtwechsel denkbar
Doch immer mehr werde dieser klar, dass die Austeritätspolitik der Konservativen gescheitert sei und dass es ohne konsequente Fokussierung auf die Beschäftigung und somit auf den Menschen keinen Weg aus der Krise gebe, sagte Levrat.

Für ihn sind denn nach Dänemark und Frankreich weitere Machtwechsel denkbar, namentlich auch in Deutschland.

Bundesrat Maurer «grob und undifferenziert»
Dass sich die Schweiz mit Europa unabhängig von der Beitrittsfrage befassen muss, steht für den SP-Präsidenten ausser Frage. Die Schweiz sei mittendrin und immer mitbetroffen. «Wenn Griechenland und Spanien husten, beginnt unsere Wirtschaft zu zittern», sagte der Freiburger Ständerat.

Die Geld- und Wirtschaftspolitik der EU-Länder beeinflusse direkt die Situation in der Schweiz. «Dagegen helfen auch kein chauvinistisches Gehabe und keine deplatzierte Schadenfreude» sagte Levrat.

Damit spielte Levrat auf Aussagen von SVP-Bundesrat Ueli Maurers in einem Zeitungsinterview an, wonach Befürworter des EU-Beitritts «nicht alle Tassen im Schrank haben». Maurer sei nicht das erste Regierungsmitglied, das «grob und undifferenziert» über seine Gegner fluche.

Levrat schockiert über Müller
Der SP-Präsident verwies dabei auf Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi, die beide abgewählt wurden. Denn das Volk erwarte zu Recht ein anderes Verhalten von seinen Führungsleuten.

Stellung nahm Levrat auch zur Asyldebatte der vergangenen Wochen. «Schockiert» zeigte er sich vom neuen FDP-Präsidenten Philipp Müller, der sogar Christoph Blocher rechts überholt habe. Die Wortführer von FDP und CVP hätten in der Asylproblematik die Werte ihrer eigenen Parteien verraten und ein Stück Schweiz zerstört, sagte Levrat mit Verweis auf die humanitäre Tradition. (basn, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Freitag, 15.6.2012

SP vollzieht Kehrtwende in der Europapolitik

Für die SP Schweiz nähert sich der bilaterale Weg mit der EU dem Ende. In einem neuen Positionspapier, das Schweizer Radio DRS vorliegt, heisst es wörtlich: «Die politische Schwäche des bilateralen Ansatzes ist offenkundig.» Der Beitritt zur EU sei die klar bessere Alternative. Das Papier bringt auch den Bundesrat in Nöte.   Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Europapolitik
  • SP

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft