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Montag, 2.7.2012

Unterbruch der Gotthardstrecke kostet Millionen

Heute sollen die Züge auf der Gotthard-Bahnstrecke wieder fahren, nach 4 Wochen Unterbruch. Eine teure Angelegenheit: Die SBB rechnet mit Einbussen in zweistelliger Millionenhöhe.

Ein SBB Zug hält im Bahnhof Flüelen. Nach knapp einem Monat soll die Bahnstrecke durch den Gotthard wieder befahrbar sein. (Keystone Archiv)

Von Bundeshausredaktor Pascal Krauthammer

Die Geleise und der Bahn-Damm sind repariert. Alles sei bestens, erklärt SBB-Sprecher Reto Kormann. In diesen Morgenstunden folgten nur noch die letzte Strecken-Tests: «Damit wir im Laufe des späteren Nachmittags den Güterverkehr aufnehmen können, um ab Dienstagmorgen den Personenverkehr wieder durch den Gotthard zu gewährleisten.»

10 bis 20 Millionen Verlust
Endlich. Die SBB hat diesen Augenblick herbeigesehnt. Denn mit jedem Tag ohne Güter- und Zugsverkehr wurde auch der finanzielle Schaden grösser: «Wir können schon heute sagen, das wird im Bereich von 10 bis 20 Millionen sein.»

10 bis 20 Millionen Verlust für die SBB. Dies auch wegen des Bustransfers zwischen Flüelen und Göchenen: An gewissen Tagen waren da bis zu 25 Busse im Einsatz.

Ab heute rollen wieder die Züge am Gurtnellen, und zwar sicher, betont SBB-Sprecher Kormann: «Ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass es gleich wieder zu einem Felssturz kommt, ist relativ klein. Immerhin fahren wir seit 1888 durch den Gotthard und eine Serie von Felsstürzen gab es bis jetzt noch nicht.» (basn,)

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Montag, 11.6.2012

SBB sucht nach Felssturz noch immer Ersatzrouten

Auf der Gotthardlinie der SBB herrscht normalerweise Hochbetrieb: 120 Güterzüge pro Tag in Richtung Tessin, 120 in die Gegenrichtung. Doch seit dem Felssturz vom vergangenen Dienstag läuft nichts mehr. Die SBB hat zwar Ersatzrouten gesucht, aber klar zuwenige gefunden.   Mehr


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