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Letztes Update: Freitag, 6.7.2012

Keine Entwarnung an der Unwetterfront

In der Nacht sind erneut Gewitter mit starken Niederschlägen auf Teile der Schweiz niedergegangen. Stark getroffen wurde etwa das Baselbiet. Die Hochwassersituation bleibt angespannt.

Gewitter am Donnerstag Abend über Bern. (Keystone)

Im Kanton Baselland gingen bis um 2 Uhr am Freitagmorgen 40 Notrufe wegen überschwemmten Räumen ein, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Betroffen waren vor allem Gemeinden im Oberen Baselbiet: In Giebenbach BL trat der Violenbach über die Ufer und sorgte für Schäden an Wohnhäusern. In Arisdorf kam es zu Problemen auf der A2, wo grosse Wassermengen auf die Fahrbahn liefen.

Auch andere Landesteile waren betroffen: Am Donnerstagabend waren auch das Simplongebiet im Kanton Wallis und in der Nacht die Westschweiz mit grossen Niederschlagsmengen eingedeckt worden.

Eine weitere Gewitter- und Niederschlagsfront zog am frühen Freitagmorgen über das Mittelland. Danach es kam es auf den Autobahnen rund um die Stadt Bern wegen der grossen Wassermengen zu Behinderungen.

Weitere Regenfälle erwartet
Bereits am Donnerstagabend hatte eine Gewitterfront die Schweiz überquert: Sie zog vom Berner Oberland via Emmental in den Kanton Zürich. Im Napfgebiet fielen 43 Liter Wasser pro Quadratmeter. Später setzten Gewitter mit Hagel und Starkregen Teile des Kantons Appenzell Ausserrhoden unter Wasser.

Im Verlauf des Freitags werden weitere kräftige gewittrige Regenfälle erwartet, tagsüber im Süden, nachmittags und abends in der Zentral- und der Ostschweiz. (smus;mz, sda)

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Edith Oosenbrug, Hydrologin beim Bundesamt für Umwelt: «Die Wetterlage in den nächsten Tagen bleibt instabil». (Karin Britsch, 6.7.2012)
Hören (3:02)

Flutwelle in der Zulg bei Steffisburg (BE)



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