• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Schweiz:

Freitag, 6.7.2012

Neuere Häuser sind anfälliger auf Hagelschäden

In den letzten Tagen zogen immer wieder Hagelzüge quer durch die Schweiz und hinterliessen sehr hohe Schäden. Die Kosten stiegen in den letzten Jahren. Dies nicht nur, weil es tendenziell immer mehr hagelt, sondern weil die neuen Häuser mit ihrer modernen Architektur anfälliger sind.

«Je jünger ein Haus ist, desto anfälliger ist es auf Hagelschäden», sagt Christian Caduff, stellvertretender Direktor der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich. (Keystone)

Mehr Hagelschäden bei Häusern

Beitrag aus Rendez-vous vom Freitag, 6.7.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

Von Inlandredaktorin Monika Zumbrunn

Hagelkörner so gross wie Pingpong-Bälle - die Unwetter der letzten Tage waren beeindruckend und die Schäden entsprechend hoch. Die kantonalen Gebäudeversicherer beobachten dabei einen neuen Trend.

Christian Caduff, stellvertretender Direktor der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich: «Die Auswertung hat gezeigt: Je jünger ein Gebäude ist, desto höher sind die Schäden.»

Baumaterial anfälliger
Von den beschädigten Häusern waren 20 Prozent mit Baujahr 1990 oder jünger. Gebäude, die vor 1960 gebaut wurden, waren nur zu fünf Prozent betroffen.

Die Häuser, so robust sie aussehen, seien verletzlicher geworden: «Das heisst, heute haben wir moderne Gebäude, die gegenüber Hagel verletzlicher geworden sind als vielleicht vor 100 Jahren. Dann hatten wir noch eine massivere Bauweise.»

Massiv und solid wurde früher gebaut: Holz- oder Steinhäuser mit robusten Ziegeln und Fensterläden. Heute ist das Baumaterial anfälliger. Gerade die Sonnenstoren und -lamellen, die mehr und mehr die Fensterläden ersetzen, sind heikel und machen einen hohen Anteil der Schäden aus.

Bessere Prävention dank Prüfung
Die Gebäudeversicherer bemühen sich nun um bessere Vorsorge. Verglichen mit der Hochwasser-Prävention macht man aber punkto Hagel noch zu wenig. Leider - sagt Martin Jordi, von der Präventionsabteilung beim Dachverband der kantonalen Gebäudeversicherungen: «Es gibt sehr wenig Produkte, welche auf Hagel geprüft sind.»

Das seien eigentlich nur Solarkollektoren oder Dichtungsbahnen für Flachdächer zum Schutz vor Wasser. Bei allen anderen Produkten habe es keine Prüfbestimmungen gegeben. «Darum haben wir solche Prüfbestimmungen in unserem Projekt entwickelt.»

Pürfung als Werbeargument
Im Projekt «Hagelregister» werden seit drei Jahren verschiedene Baumaterialen erfasst, die auf Hagel-Einschlag geprüft sind. Die Liste wächst jährlich. Und mit ihr auch die Sensibilität bei Bauherren, Architekten und Firmen: «Die Nachfrage, wie man solche Produkte testen und ins Hagelregister eintragen kann, ist sehr stark gestiegen in diesem Jahr. Es gibt Firmen, die ihre ganze Produktepalette haben prüfen lassen, und benützen das auch als Werbeargument.»

Die Hagelzüge quer durch die Schweiz werden in Zukunft zunehmen. Davon gehen die Klimaforscher aus. Die Hagelschäden an Gebäuden aber lassen sich mit guter Prävention, also hagelsicherer Bauweise, reduzieren. (basn)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Mittwoch, 4.7.2012

Das grosse Aufräumen nach Hagel und Flut

Der Hagel und der sintflutartige Regen anfangs Woche hat vor allem in Teilen der Stadt Zürich und in Dübendorf grossen Schaden angerichtet. Beim Dübendorfer Gemüseproduzenten Thomas Beerstecher gingen über 2'500 Glasfenster in den Gewächshäusern zu Bruch. Nun beginnt das grosse Aufräumen und Reparieren.  Mehr

Beitrag (4:29)


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Unwetter

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft