Zahl der Arbeitslosen bleibt relativ stabil
Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen in der Schweiz ist im Juli gegenüber dem Vormonat um gut 1400 auf rund 116'300 Personen leicht angestiegen. Die Arbeitslosenquote verharrte aber bei 2,7 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Vor einem Jahr hatte die Quote 2,5 Prozent betragen.
Höhere Quote im Tessin und in der Romandie
Saisonbereinigt betrug die Arbeitslosenquote wie im Juni 2,9 Prozent. Weiterhin deutlich höher liegt die Arbeitslosenquote in der Westschweiz und dem Tessin mit 3,9 Prozent gegenüber 2,2 Prozent in der Deutschschweiz.
Laut Seco-Chef Serge Gaillard widerpsiegeln die Zahlen, dass sich das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr abgeschwächt hat. Man könne aber keineswegs von einem Wirtschaftseinbruch sprechen.
Jugendarbeitslosigkeit angestiegen
Deutlich angestiegen ist die Jugendarbeitslosigkeit. Bei den 15- bis 24-Jährigen erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen im Juli um knapp 12 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Anstieg um gut 9 Prozent.
Laut Seco-Chef Gaillard ist dies typisch für den Sommer, weil viele Jugendliche dann ihre Ausbildung beenden und nicht sofort eine neue Stelle finden. Man könne deshalb nicht sagen, dass die Jugendarbeitslosigkeit per se zunehme, so Gaillard weiter. Mit 2,9 Prozent sei diese hierzulande sehr tief.
17'000 offene Stellen
Insgesamt wurden 167'222 Stellensuchende in der Schweiz registriert, 785 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl um 2,9 Prozent. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank leicht auf gut 17'000. (pet, sda/reuters)
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