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Mittwoch, 15.8.2012

Teheran nimmt Hilfsangebot der Schweiz an

Nach den schweren Erdbeben im Nordwesten Irans hat die Regierung in Teheran das Hilfsangebot aus der Schweiz angenommen. Am Donnerstag werde ein vierköpfiges Expertenteam ins Erdbebengebiet reisen.

Die Schweiz wird nun Iran nach den Beben Hilfe leisten: Zelte, Heizungen und Küchen werden dringend gebraucht. (Keystone)

Nun nimmt Iran doch Hilfe an nach den starken Erdbeben. Die Schweizer Experten werden bereits am Donnerstag erste Abklärungen tätigen, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage der Nachrichtenagentur mitteilt. Zusammen mit den iranischen Behörden und dem iranischen Halbmond sollen sie die Verteilung der Hilfsgüter vorbereiten.

Zelte, Heizungen, Küchen
Auch sollen sie Vorbereitungen treffen, damit so schnell wie möglich wintertaugliche Hilfsgüter für 1000 Personen ins Erdbebengebiet geflogen werden können. Im Vordergrund stehen laut EDA Hilfsgüter wie Zelte, Zeltisolationen, Zeltheizungen, Decken und feldtaugliche Küchen.

54'000 Obdachlose
Bei dem Doppelbeben am Samstag waren nach unterschiedlichen Angaben offizieller Stellen etwa 300 Menschen ums Leben gekommen und 5000 verletzt worden. 54'000 Einwohner sind nach Angaben der Einsatzleitung obdachlos.

Der Iran hatte zunächst jede ausländische Hilfe abgelehnt, seine Meinung dann aber geändert. Den USA hingegen warf Teheran Heuchelei vor. Die US-Regierung hatte erklärt, sie stünde bereit, «in dieser schwierigen Zeit Hilfe zu leisten.»

Das Hilfsangebot der Amerikaner beruhe nicht auf gutem Willen, kritisierte nun Einsatzleiter Hassan Kadami. «Wenn die Vereinigten Staaten wirklich helfen wollen, dann sollten sie die Sanktionen aufheben, damit wir Medikamente kaufen können», ergänzte er nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars. (basn, sda/dpa)

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Montag, 13.8.2012

Schweiz bietet Iran nach Erdbeben Hilfe an

Die Schweiz ist bereit, die iranischen Behörden bei der Bewältigung der Erdbebenkatastrophe zu unterstützen. Ein entsprechendes Hilfsangebot hat sie an die iranische Regierung übermittelt.   Mehr


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