Millionenschaden bei Grossbrand in Arbon
Der Grossbrand ist unter Kontrolle. (Keystone)
Rund zwölf Stunden hat es gedauert, bis der Grossbrand auf dem Saurer-Areal in Arbon TG gelöscht war. Rund 360 Feuerwehrleute von elf Korps aus den Kantonen Thurgau und St. Gallen waren im Einsatz. Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt.
Das Feuer richtete Millionenschaden an, wie die Thurgauer Kantonspolizei am Montagmorgen mitteilte. Am Sonntag um 17.30 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Der Brand war erst in den frühen Morgenstunden des Montags gelöscht.
Vier Feuerwehrleute wurden beim Löschen verletzt. Sie mussten sich ins Spital bringen lassen. Wegen Hitzestaus mussten zehn Personen ambulant vor Ort behandelt werden. Beim Brand entstand während Stunden teilweise dicker Rauch, der aber die Umwelt nicht gefährdete, wie die Polizei schrieb.
Schaden von mehreren Millionen
Ingesamt fünf grosse Hallen waren vom Feuer betroffen. In den Gebäuden waren mehrere Firmen verschiedener Branchen eingemietet. Der Sachschaden dürfte sich nach Einschätzungen der Polizei auf mehrere Millionen Franken belaufen.
Auf Grund erster Ermittlungen brach das Feuer in der nördlichen Holzhalle aus. Von dort griff es auf die anderen Hallen über. Zur Klärung der Brandursache zog die Polizei Spezialisten bei. Ihre Arbeit sei schwierig, weil die betroffenen Hallen entweder zerstört seien oder wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden könnten.
«Katastrophe für Werkplatz»
Patrick Hug, Stadtammann ad interim in Arbon, nannte den Brand in der Sendung «Heute Morgen» von Schweizer Radio DRS «eine Katastrophe für den Werkplatz Arbon». Es seien teilweise renommierte Firmen betroffen. «Ich bin sehr bestürzt.»
Für die Löscharbeiten wurden auch ein Löschzug der SBB und ein Löschhelikopter einer privaten Firma beigezogen. Die in der Nähe des Brandortes verlaufende Bahnstrecke Horn-Egnach war am Sonntagabend während rund drei Stunden unterbrochen. Teilweise konnten die Reisenden auf Busse umsteigen. (mz, sda)
