150 Jahre Direktverbindung über «Röstigraben»
Die Schwierigkeiten der Bauarbeiten waren unterschätzt worden: Mehrere Tunnels, immense Terrassierungsarbeiten und die Grandfey-Brücke (Bild) führten zu massiven Mehrkosten. (zvg)
Es war am 2. September 1862: Zum ersten Mal fuhr ein Zug über das neu gebaute Grandfey-Viadukt über die Saane, also über jene Brücke, die die Westschweiz mit der Deutschschweiz verbindet. Damit war die Bahn-Strecke Bern-Freiburg-Lausanne eröffnet.
Mit einer Sonderfahrt würdigten SBB-Vertreter zusammen mit geladenen Gästen das Ereignis. Für die breite Öffentlichkeit organisiert SBB Historic am kommenden Wochenende Dampffahrten auf der Strecke.
So werden am 1./2. September 2012 öffentliche Dampffahrten zwischen Bern und Lausanne durchgeführt.
Deutsch- und Westschweiz direkt verbunden
Der Grandfey-Viadukt gehört zu den grössten der Schweiz und gilt als Symbol für die Überwindung des «Röstigrabens» und, im wahrsten Sinne des Wortes, für die Verbindung zwischen der Deutsch- und der Westschweiz.
SBB-Chef Andreas Meyer und seine Gäste - darunter der Freiburger Staatsrat Georges Godel, die bernische Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer sowie die Waadtländer Staatsrätin Nuria Gorrite - feierten das Jubiläum im historischen roten Doppelpfeil «Churchill».
Zurück nach Bern reisten sie in einem neuen Regio-Dosto. Diese Züge werden ab Dezember neu auf der Linie Genf-Lausanne-Romont/Vevey eingesetzt. (bru;basn, sda)
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