Dossier, Letztes Update: Montag, 3.12.2012
Vor dem Hintergrund der Atomkatastrophe in Japan die Energiepolitik auch in der Schweiz auf den Prüfstand. Im Mai 2011, rund zwei Monate nach dem Super-Gau im Kraftwerk Fukushima, fällte der Bundesrat den Entscheid zum Atomausstieg. Der letzte Meiler soll etwa 2034 vom Netz gehen. Inzwischen haben auch National- und Ständerat dem Atomausstieg im Grundsatz zugestimmt. Nun geht es um eine Strategie, wie der Atomstrom ersetzt werden kann.
Atomausstieg: Letztes Update: Mittwoch, 28.11.2012
Der Bundesrat möchte die erneuerbaren Energien massiv fördern, um den Atomausstieg zu schaffen. Doch immer mehr solche Projekte lassen sich nicht realisieren. Wie sollen da die Ziele der «Energiestrategie 2050» erreicht werden?
Rendez-vous vom Mittwoch, 28.11.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Um den Atomausstieg zu schaffen, möchte der Bundesrat die erneuerbaren Energien mit der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) massiv fördern. Doch immer mehr Interessenten ziehen sich zurück, weil ihre Solar-, Wind- oder Wasserkraftanlagen nicht realisierbar sind.
Hunderte Anlagen, welche erneuerbaren Strom produzieren und eine kostendeckende Einspeisevergütung erhalten, sind bereits in Betrieb. Dutzende weitere sind auf der Warteliste. Viele Anlagen, für die eine KEV beantragt wurde, werden nun doch nicht gebaut. Ein Überblick. Mehr
Montag, 26.11.2012
Strom aus Wind gibt's in der Schweiz erst wenig. Und geht es nach der Energie-Strategie des Bundes, wird sich daran auch in Zukunft nur wenig ändern. Zu Unrecht, findet die Branche und rechnet vor, wie viel Schweizer Strom aus Windenergie kommen könnte. Mehr
Rendez-vous vom Mittwoch, 21.11.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Die beiden Atomkraftwerke Beznau 1 und Beznau 2 im aargauischen Döttingen waren, steuerlich gesehen, für die Gemeinde ein Segen. Bis sich die Schweiz zur Energiewende entschloss.
Mittwoch, 21.11.2012
20,6 Milliarden Franken: Soviel wird die Stilllegung der AKW in der Schweiz und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle dereinst wohl kosten. Das ist 10 Prozent mehr als bisher geschätzt. Die AKW-Betreiber müssen daher mehr in die Fonds einzahlen als bisher. Mehr
Freitag, 16.11.2012
Eigentlich ist der Atomausstieg beschlossene Sache, Bundesrat und Parlament haben zugestimmt. Umfragen aber zeigen, dass die Erinnerung an Fukushima verblasst und die Angst vor der Atomenergie schwindet. In diesem Klima wollen die Grünen den Ausstieg vom Volk besiegeln lassen. Ein Eigentor? Mehr
Rendez-vous vom Freitag, 16.11.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Der Atomausstieg ist entschieden. Über die Realisation und über die Kosten wird am ersten nationalen Kongress der erneuerbaren Energie und der Energieeffizenz in Bern diskutiert.
Rendez-vous vom Freitag, 16.11.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Die Grünen wollen den Schweizer Atomkraftwerken mittels Initiative eine fixe Laufzeit verpassen und so den Ausstieg beschleunigen. Die Initiative könnte aber auch das Gegenteil bewirken, befürchtet man auch in linken Kreisen.