Konkursaufschub für den FC Servette
Servette kann weiterspielen. (Keystone/Archiv)
Der FC Servette kann weiter auf Rettung hoffen. Die Genfer Justiz gewährte dem angeschlagenen Fussball-Club einen Konkursaufschub von 30 Tagen, wie der Anwalt Olivier Péclard mitteilte.
Der neue Hoffnungsträger des FC Servette, Hugh Quennec, der auch Präsident des Eishockeyvereins Genf-Servette ist, hat nun bis am 19. April Zeit, um der Genfer Justiz einen umfassenden Sanierungsplan zu unterbreiten.
Der Kanadier Quennec hatte den Fussballclub, der Anfang Monat die Bilanz deponieren musste, vom früheren Präsidenten und Besitzer, Majid Pishyar für einen symbolischen Franken übernommen. Damit wurde der Konkurs verhindert und Servette durfte weiterspielen.
Schulden von drei Millionen Franken
Quennec will während eines Monats für die Ausgaben des finanziell angeschlagenen Fussballclubs aufkommen und neue Geldgeber finden, welche auch bereit sind, die rund drei Millionen Franken Schulden des 17fachen Meisters zu übernehmen. Ebenfalls noch geregelt werden muss die formelle Übergabe des Vereins von Pishayr an Quennec, wie der Anwalt des FC Servette auf weiter sagte.
Mit dem Konkursaufschub ist es sehr wahrscheinlich, dass Servette die Saison in der Super League beenden kann. (bru;basn, sda/si)
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