Federer in Paris im Sechzehntelfinal
Roger Federer spielt in Paris in schwarz. (Keystone)
Roger Federer hat in Paris auch die zweite Aufgabe gemeistert. Der Baselbieter bezwang den Rumänen Adrian Ungur (ATP 92) 6:3, 6:2, 6:7 (7:9), 6:3.
Souverän in den ersten beiden Sätzen
Bei seinem ersten Auftritt auf dem Centre Court legte Federer gegenüber dem Startmatch gegen Tobias Kamke speziell in der Anfangsphase einen Zahn zu. Er nahm dem rumänischen Sandplatzspezialisten, der überraschend David Nalbandian eliminiert hatte, in den ersten beiden Durchgängen gleich das erste Aufschlagsspiel ab und kontrollierte dann die Geschehnisse jeweils sicher.
Der verflixte dritte Satz
Im dritten Satz konnte der über einen «schnellen Arm» verfügende Wahl-Italiener Ungur die Partie auf einmal ausgeglichen gestalten und kam im zehnten Game sogar zu seinen zwei ersten Break- und gleichzeitig Satzbällen, die Federer mit Servicewinnern abwehren konnte.
Auch in seinem ersten Tiebreak im Turnierverlauf musste Federer dann hart kämpfen. Er vergab zwei Matchbälle mit etwas zu passivem Spiel und musste dann den ersten Satzverlust hinnehmen. Im vierten Durchgang wurde die Hierarchie dann aber wieder hergestellt, nach knapp zweieinhalb Stunden stand Federer in den Sechzehntelfinals.
Rekordhalter bei gewonnenen Major-Matches
Dort trifft der Baselbieter, der nun mit 234 gewonnenen Matches bei Major-Turnieren alleiniger Rekordhalter ist, auf den Slowaken Martin Klizan (ATP 70) oder den Franzosen Nicolas Mahut (ATP 89). (pet, si)
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