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Donnerstag, 5.7.2012

Die Torlinien-Technologie kommt!

Die wohl meistdiskutierte Frage im Fussball – Tor oder kein Tor? – entscheidet künftig eine Kamera; oder ein elektronischer Chip im Ball. Denn die Fifa hat Ja gesagt: Schiedsrichter dürfen in Zukunft technische Hilfsmittel brauchen.

Drin oder nicht? Künftig gibt‘s technische Hilfsmittel für den schwierigen Entscheid. (Keystone)

Verliert der Fussball mit der Torlinien-Kamera die Seele?

Fussball ist Emotion, Unberechenbarkeit, Glück. Aber: Wo Menschen richten, passieren auch Fehler. Die Einführung der sogenannten Torlinien-Kamera könnte zur grössten Regel-Revolution im Fussball seit Jahrzehnten werden. Gedanken des Schriftstellers Wolfgang Bortlik.

Beitrag aus Echo der Zeit vom Donnerstag, 5.7.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Strittige Torszenen im Fussball sollen künftig durch technische Hilfsmittel geklärt werden. Das Regelkomitee des Weltfussballverbands hat grünes Licht gegeben für die Einführung technischer Systeme, die dem Schiedsrichter anzeigen, ob der Ball die Torlinie überschritten hat oder nicht.

Torkamera oder Chip im Ball
Dabei soll sowohl das bereits beim Tennis erprobte Hawk-Eye-System zur Überwachung der Linie (Torkamera) erlaubt sein als auch das Goal-Ref-System (Chip im Ball). Der Entscheid des Gremiums wurde nach einer Sondersitzung des International Football Association Board (IFAB) unter Vorsitz von Fifa-Präsident Sepp Blatter in Zürich bekannt.

Die technischen Systeme, die in Frage kommen, müssen noch vom Weltfussballverband zertifiziert werden. Vorerst gilt die neue Regelung nur für die Club-WM im Dezember in Japan, den Confederations Cup 2013 und die WM 2014 in Brasilien. Mit der Entscheidung findet eine jahrelange Diskussion über den Technik-Einsatz im Fussball wohl ein vorläufiges Ende. (smus, dpa/afp)

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