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Freitag, 13.7.2012

Super-League Start: Alles soll besser werden

Neu - das ist das Zauberwort der Schweizer Fussball-Meisterschaft. Fast überall spricht man vom Neuanfang. Nach einer Saison, die vor allem neben den Plätzen äusserst turbulent war, will man nun wieder auf dem Platz selbst von sich reden machen.

Die letzte Begegnung zwischen Servette und Basel konnten die Genfer für sich entscheiden (Reuters)

Fussball: Tabellen und Spielberichte

Von Sportredaktor Reto Held

Mit dem Start in die neue Saison soll vieles anders werden. Vor allem natürlich bei der Liga die sich nach dem Katastrophen-Jahr mit dem Konkurs von Xamax, dem fast-Konkurs von Servette und dem Gerichts-Marathon mit Sion auf eine ruhigere Saison freut.

Swiss Football League-Chef Claudius Schäfer setzt die Prioritäten: «Was heisst schon ruhig im Fussball? Im Fussball kann man selten von ruhig reden. Es soll ja spannend sein. Es soll auf dem Fussballfeld spannend sein und nicht drum herum.»

Saisonstart bringt viel Neues
Hierfür hat die Liga vor allem die Reglemente angepasst und bei der Lizenzierung genauer hingeschaut, so dass der Präsident der Liga, Heinrich Schifferle, davon spricht, dass «die Voraussetzungen viel besser sind als letzte Saison».

Denn auch sonst hat sich sehr viel getan: Die Liga hat eine neue Homepage und mit Raiffeisen auch einen neuen Namenssponsor.

Liga-CEO Schäfer ist erfreut über diese Neuerung: «Wir sind sehr froh über den neuen Sponsor. Er legt einen grossen Aktivismus an den Tag, einen positiven Aktivismus. Es passiert sehr, sehr viel. Wir arbeiten sehr proaktiv zusammen» . Schäfer sei «sehr, sehr positiv eingestellt.»

Noch einschneidender ist aber der neue TV-Vertrag. Die SRG überträgt jeden Sonntag ein Spiel live. Zudem sind neu sämtliche Spiele beim Bezahl-Sender Teleclub zu sehen.

Das gibt mehr Medien-Präsenz und vor allem auch viel mehr Geld: 27 Millionen Franken kassieren die Liga und die Klubs pro Saison, was fast doppelt so viel ist wie bisher.

An Basel kommt keiner vorbei
In diesem erneuerten Umfeld gibt es aber auch einige Konstanten: Auf dem Platz wird Basel letztlich kaum zu schlagen sein. Auch wenn die Basler viele Abgänge hatten und deshalb ebenfalls vor einem Neustart stehen. Und auch wenn die Basler in der letzten Spielzeit die vielleicht perfekte Saison spielten.

Der Basler Captain Marco Streller zeigt sich trotz allem ambitiös: «Wenn man Sportler ist, dann will man Sachen erreichen, die will man versuchen zu toppen. Da ist ganz klar, dass das sehr schwierig wird nach der grandiosen letzten Saison. Das ist unser Ziel.»

Auf Grund der Qualität im Kader werden die Basler ihr Ziel wohl erreichen, auch wenn Sion einen Neustart wagt und mit Weltmeister Genaro Gattuso den grössten neuen Star präsentierte.

Gewalt bleibt ein Thema
Eine andere Konstante wird die Diskussion um die Gewalt bei den Fans sein. Auch wenn Liga-Präsident Heinrich Schifferle nicht alle über einen Kamm scheren will: «Ich wehre mich dagegen, dass da immer nur von Gewalt die Rede ist.» 99 Prozent der Fans seien «problemlos und einwandfrei».

Klar ist aber auch, dass für das letzte eine Prozent niemand neue Lösungen hat. Die Liga und die Klubs tun aber gut daran in diesem Bereich noch aktiver zu werden, denn sonst ist der ganze neue, schöne Anzug bald nicht mehr viel wert.

Den Anfang in der Super-League machen heute Abend Servette und Basel. Morgen und am Sonntag sind dann die restlichen Spiele der ersten Meisterschafts-Runde dran.

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Montag, 28.5.2012

Sion bleibt in der Super League

Der FC Aarau hat den Aufstieg nicht geschafft. Aarau hat das zweite Barrage-Spiel gegen Sion zwar gewonnen. Das reichte aber nicht, um in der kommenden Saison wieder ganz oben mitzuspielen.   Mehr


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