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Letztes Update: Dienstag, 14.8.2012

Begeisterter Empfang für Nicola Spirig

Mit einem grossen Fest ist Nicola Spirig am Montagabend in ihrer Heimatgemeinde Winkel im Zürcher Unterland empfangen worden. Die Olympiasiegerin wurde mit Dankesreden, Darbietungen und Geschenken überhäuft. Vom Zürcher Regierungspräsidenten erhielt sie die silberne Medaille für besondere Verdienste.

Winkel feiert seine Olympiaheldin Nicola Spirig. (Keystone)

Halb Winkel hat sich auf dem Dorfplatz eingefunden, um Nicola Spirig einen gebührenden Empfang zu bereiten. Die Dorfvereine standen Spalier, als die 30-Jährige aus einem roten London-Bus ausstieg und sich mit der olympischen Goldmedaille um den Hals einen Weg durch die Menge suchte.

Wie es sich für eine Olympiasiegerin gehört, stand für sie ein goldener Thron neben der Bühne bereit. Von dort aus durfte Spirig den Abend geniessen. Zum Beispiel den Auftritt der Mädchenriege Winkel, welche den olympischen Triathlon symbolisch noch einmal nachturnte. «Die Mädchen hatten das Rennen fast besser im Griff als ich. Es war der absolute Hammer», freute sich Spirig, die früher selber in dieser Riege turnte. Von Müdigkeit keine Spur: «In einem solchen Moment vergisst man die Müdigkeit.»

Glückwünsche vom Gemeinde- und Regierungspräsidenten
Gemeindepräsident Noldi Meyer hatte den Abend mit einer Laudatio für Nicola Spirig eingeleitet: «Es ist grossartig und phänomenal, was Nicola geleistet hat. Dabei ist Nicola extrem bescheiden, hat immer ein Lächeln im Gesicht.»

Der Zürcher Regierungspräsident Markus Kägi forderte die Zuschauer mitten in seiner Rede zu einem Applaus für Spirig auf. Dann sagte er: «Nicola lässt in einer der härtesten Sportarten der Welt Taten statt Worte sprechen. Das macht sie zum Vorbild des gesamten Kantons.» Schliesslich erhielt Spirig von Kägi die silberne Medaille für besondere Verdienste überreicht. (derv/sda)

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Reportage vom Empfang
Hören (2:11)

Dossier, Letztes Update: Montag, 13.8.2012

London 2012 ist Geschichte

Die XXX. Olympischen Spiele sind Geschichte. Sie gehen als farbenfrohe Spiele mit vielen sportlichen Höhepunkten in die Geschichte ein. Nicht ganz so erfolgreich wie erhofft war London 2012 allerdings aus Schweizer Sicht. Statt der erhofften bis zu acht Medaillen schafften die mehr als 100 Schweizer Sportlerinnen und Sportler nur deren vier.


Verantwortlich für diesen Beitrag:

Vera Deragisch


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  • Olympische Spiele

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