Gewinneinbruch bei Zurich-Konzern
Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services ist von den Naturkatastrophen in Australien, Neuseeland und Japan schwer getroffen worden. Der Reingewinn sank in den ersten drei Monaten um 32 Prozent auf 637 Millionen Dollar.
Naturkatastrophen kosten eine halbe Milliarde Dollar
Der Gesamtschaden aus den Erdbeben in Japan und Neuseeland sowie den Unwettern in Australien (Stürme in Victoria und Überschwemmungen in Brisbane) belief sich auf 517 Millionen.
In der Schadenversicherung stiegen die Bruttoprämien und Policengebühren um ein Prozent auf 10 Milliarden Dollar. Das Verhältnis von Schadenaufwand zu Prämien verschlechterte sich von 99 Prozent auf knapp 104 Prozent.
Schwacher Aufschwung in den USA und Europa
Bei den Lebensversicherungen schrumpfte das Prämienvolumen um 5 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn in dieser Sparte stieg hingegen um 3 Prozent auf rund 360 Millionen Dollar.
Neben den Naturkatastrophen sei die langsame wirtschaftliche Erholung in den USA und vielen Ländern Europas für das Ergebnis verantwortlich, teilte Zurich mit. In den aufstrebenden Ländern dagegen habe der Schweizer Versicherungskonzern weiter zulegen können.(smus, sda)
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