US-Arbeitslosigkeit sinkt nur langsam
Die US-Wirtschaft hat im April überraschend weniger neue Stellen geschaffen als vorausgesagt worden war. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 115'000, nachdem im März noch netto 154'000 neue Jobs geschaffen worden waren.
Schleppende Konjunktur
«Es geht nur langsam bergauf», sagte dazu Analyst Nigel Gault von IHS Global Insight. Mehr sei angesichts des verhaltenen Wirtschaftswachstums nicht drin. Das Bruttoinlandprodukt war im ersten Quartal mit einer Jahresrate von 2,2 Prozent gewachsen, Ende 2011 waren es noch 3 Prozent gewesen.
Arbeitslosigkeit könnte Wahlen entscheiden
Im Präsidentschaftswahlkampf zwischen Amtsinhaber Barack Obama und seinem wahrscheinlichen Herausforderer Mitt Romney spielt die Entwicklung am Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle.
Zu Beginn von Obamas Amtszeit war die Arbeitslosenquote auf 10 Prozent geklettert. Seither ging sie zwar zurück, liegt aber immer noch um zwei Prozentpunkte über dem Schnitt der vergangenen 50 Jahre.
Die US-Notenbank rechnet für 2012 mit einer Arbeitslosenquote von 7,8 bis 8,0 Prozent. Im Jahr 2013 soll sie gemäss der Federal Reserve dann auf 7,3 bis 7,7 Prozent sinken. (pet, sda/reuters/dpa)
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