Sturm «Isaac» lässt Ölpreis in die Höhe schnellen
Tropensturm «Isaac» wirkt sich auf die Ölpreise aus: Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent stieg um 1,40 Dollar auf 114,99 Dollar. Der Sturm sei «der Hauptfaktor» für den Preisanstieg, sagte Victor Shum von der Energieberatungsfirma Purvin and Gertz in Singapur. Grund sei die Schliessung und Evakuierung mehrerer Förderanlagen im Golf von Mexiko wegen des Sturms.
Der Golf von Mexiko steht für rund 23 Prozent der US- Rohölproduktion und sieben Prozent der US-Gasförderung. Entlang der Golfküste stehen zudem rund 40 Prozent der Öl-Raffinerie-Kapazitäten der USA und 30 Prozent der Kapazitäten für die Gas-Verarbeitung.
BP schliesst Förderanlagen
Der Energiekonzern BP hatte am Sonntag mitgeteilt, dass er alle seine Öl- und Gas-Förderanlagen im Golf wegen des Sturms schliesst. Das Personal wurde in Sicherheit gebracht, nachdem Wetterexperten ein Anschwellen des Sturms auf Hurrikan-Stärke vorhergesagt hatten.
Der Konkurrent Chevron kündigte gleichfalls an, Personal von mehreren Förderanlagen abzuziehen. Royal Dutch Shell erklärte, das Unternehmen bereite den Rückruf von Personal vor, das nicht unbedingt für die Förderung gebraucht werde, und stelle einen Teil der Bohrungen ein. (fors, sda/afp)
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