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Die Schweiz kämpft in Steuerfragen an immer neuen Fronten. Immer mehr Länder fordern mehr Unterstützung im Kampf gegen Steuersünder. Unter Druck hat die Schweiz inzwischen zahlreiche Zugeständnisse gemacht.
Das Steuerabkommen, auf das sich Bern und Berlin im August 2011 geeinigt hatten, sollte einen Strich unter den Jahrzehnte währenden Steuerstreit setzen. Dass es je ratifiziert wird, scheint jedoch immer fraglicher. Denn Käufe von Bankdaten-CDs, der heftige Widerstand in Deutschland von Rot und Grün sowie das Referendum der Auns in der Schweiz liessen den Streit erneut aufflammen.
Im Oktober 2011 unterzeichneten die Schweiz und Grossbritannien ein Abkommen über eine abgeltende Quellensteuer. Bestehende Bankbeziehungen von britischen Staatsbürgern können damit regularisiert und Kapitalerträge anonym versteuert werden. Mehr
Der Steuerstreit mit den USA hat Anfang Februar 2012 mit der Anklage gegen die Bank Wegelin einen neuen Höhepunkt erreicht. Was 2007 mit einem Verfahren gegen die UBS begann, gipfelte nun im faktischen Aus für die älteste Schweizer Privatbank. Und der Streit mit dem mächtigen Gegner ist längst noch nicht ausgestanden. Mehr
Die Schweiz und Österreich haben nach rekordverdächtig kurzen Verhandlungen ein Steuerabkommen unterzeichnet. Es gleicht jenen mit Deutschland und Grossbritannien, sieht aber keine Vorauszahlung durch Schweizer Banken vor. Die Zustimmung der Parlamente gilt als sicher. Mehr
Entspannung im Steuerstreit zwischen der Schweiz und Italien: Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf und Ministerpräsident Monti wollen sich in den nächsten Tagen treffen. Das Tessin überweist die blockierten Gelder an Italien. Mehr