• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Wirtschaft»
    • Die Schuldenkrise in Europa
    • Steuerstreit und Bankgeheimnis
    • UBS: Vom Musterschüler zum Problemfall
    • Managerlöhne: Streit um Abzockerei
    • Die Schweizerische Post in Bewegung
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Wirtschaft:
  • Weber verteidigt Antrittsprämie:

Donnerstag, 3.5.2012

UBS-Aktionäre kritisieren Millionenboni

Der deutsche Ex-Notenbanker Axel Weber ist mit 99 Prozent der Aktionärsstimmen an die Spitze der UBS gewählt worden. Ungetrübt ist sein Amtsantritt nicht: Die Unzufriedenheit mit den Boni und dem Zockerskandal vom letzten September ist gross.

Axel Weber übernimmt das Ruder von Kaspar Villiger. (Reuters)

Wer ist der Neue an der Spitze der UBS?

3'500 anwesende Aktionäre wählten Axel Weber an der UBS-Generalversammlung an die Spitze des Verwaltungsrats. Die Erwartungen sind hoch.  Mehr

Beitrag aus Echo der Zeit vom Donnerstag, 3.5.2012, 18.00 Uhr, DRS 1

Die UBS-Aktionäre setzen ein Zeichen gegen Millionenboni: 37 Prozent der Aktionäre, deren Stimmen an der Generalversammlung im Zürcher Hallenstadion vertreten waren, lehnten den Vergütungsbericht ab.

Zu einem «Nein» zum Vergütungsbericht hatten auch grosse Aktionärsverbände aufgerufen. Die Genfer Pensionskassenstiftung Ethos gehörte dazu. Deren Direktor Dominique Biedermann kritisierte, dass der UBS-Aktienkurs innert Jahresfrist um 27 Prozent gesunken sei.

«Es stellt sich die Frage, wie hoch die variablen Vergütungen ausgefallen wären, hätte die UBS ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich gehabt», sagte er.

Weber erinnert an Staatsrettung
«Wir müssen die Diskussion um die Vergütungsberichte ernst nehmen», sagte der Ex-Präsident der deutschen Bundesbank nach seiner Wahl. Gerade die UBS habe als eine der ersten Banken ein transparentes Lohnsystem geschaffen: Da der Wettbewerb aber gewisse Löhne verlange, müsse eine Balance gefunden werden mit den Meinungsbekundungen der Aktionäre.

Er nehme zur Kenntnis, dass das Thema Löhne in der Schweiz stark diskutiert werde. «Sowieso, wenn die Bank vom Staat gerettet werden musste», fügte Weber an. Weber selbst ist allerdings ins Gespräch gekommen, weil er zum Amtsantritt 2 Millionen Franken und 200'000 UBS-Aktien «Begrüssungsgeld» bekommt.

Misstrauen bei Risikokontrolle
Sehr knapp fiel das Aktionärsvotum zur Décharge aus: Knapp 53 Prozent erteilten der UBS-Spitze Entlastung für den Geschäftsgang 2011, über 47 Prozent waren dagegen oder legten leer ein. Auch Grossaktionäre stimmten unter dem Eindruck des Trader-Skandals vom letzten September, als ein Londoner UBS-Investmentbanker 2,3 Milliarden Dollar in den Sand setzte, nicht für die Entlastung.

Der abtretende Präsident Kaspar Villiger und Konzernchef Sergio Ermotti bekräftigten, dass die Bank ihre Risikokontrolle inzwischen verbessert habe. Das Investmentbanking soll Teil der UBS bleiben. Auch Neu-Präsident Weber hält am Investmentbanking fest, will es aber vom Image des «Casinos» und der «Zockerbude», wie er es nannte, befreien.

Er wolle der UBS den Rest seines Berufslebens widmen, erklärte der 55-jährige Weber. Er betrachte sein Wirken als langfristige Verpflichtung zugunsten einer früheren Schweizer Ikone, deren Glanz und Ansehen er restaurieren will.

Die Aktionäre spendeten daraufhin Applaus
Weber würdigte die Leistung Villigers, der das Vertrauen in die UBS wiederaufzubauen half, und auch den ehemaligen Konzernchef Oswald Grübel ausdrücklich und mehrfach. Er nahm die beiden gegen vielfache Kritik in Schutz: Sie seien in der Krise der UBS die Feuerwehr gewesen, nicht die Brandstifter.

An der GV der UBS, die dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, hatte der seit 2009 amtierende Präsident und ehemalige FDP-Bundesrat Villiger seinen letzten Auftritt. Seine letzte GV war geprägt von zahlreichen Voten der Kleinaktionäre, wie es bei der UBS in den vergangenen Jahren üblich geworden ist. (fors, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Banken
  • UBS

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft