• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Frankreich hat einen neuen Präsidenten gewählt:

Sarkozy - Kampfbereitschaft bis zuletzt

«Ich gebe niemals auf», sagt der französische Staatschef Nicolas Sarkozy von sich selbst. Diese Kampfbereitschaft brauchte der 57-Jährige nach dem ersten Wahlgang, den er verloren hatte. Genützt hat sein Kampfgeist nicht: Sarkozy ist nicht wiedergewählt.

Alle Umfragen sagten Sarkozy eine deutliche Niederlage auch in der Stichwahl voraus. Somit geht für Sarkozy eine steile politische Karriere zu Ende.

Bereits mit 28 Jahren wurde der Sohn eines ungarischen Einwanderers Bürgermeister des Pariser Nobelvorortes Neuilly. Dabei hat der Anwalt nicht wie andere Spitzenpolitiker die Elite-Hochschulen des Landes absolviert. Dennoch wurde der ehrgeizige Jungpolitiker 1993 Haushaltsminister und Sprecher des konservativen Regierungschefs Edouard Balladur.

Beissende Rhetorik
Zwei Jahre später übernahm der für seine beissende Rhetorik bekannte Sarkozy das Sprecheramt für die Präsidentschaftskandidatur Balladurs. Damit brach Sarkozy mit seinem früheren Mentor Jacques Chirac, der schliesslich die Präsidentschaftswahl 1995 gewann.

Nach Jahren der Eiszeit holte Chirac seinen Zögling 2002 als Innenminister an seine Seite. Aus dieser Zeit sind Sarkozys Eingreifen bei den Vorstadtkrawallen und seine markigen Sprüche zur Bekämpfung der Kriminalität in Erinnerung geblieben.

Nach einem kurzen Zwischenspiel als Wirtschafts- und Finanzminister wurde Sarkozy im November 2004 Parteichef der konservativen UMP und sicherte sich damit die Machtbasis für die Präsidentschaftskandidatur. 2007 gewann Sarkozy die zweite Runde der Präsidentschaftswahl gegen die Sozialistin Ségolène Royal.

«Präsident der Reichen»
Bereits in den ersten Tagen seiner Amtszeit verschaffte der Staatschef sich den Ruf, ein «Präsident der Reichen» zu sein. Er feierte seinen Wahlsieg in einem Pariser Nobelrestaurant und machte Ferien auf der Luxusyacht eines Millionärsfreundes.

Auch privat waren die ersten Monate im Elysée-Palast für Sarkozy turbulent: Seine zweite Frau Cécilia verliess ihn. Wenige Monate später heiratete der begeisterte Jogger das Ex-Model Carla Bruni. Der Vater dreier Söhne aus zwei früheren Ehen bekam im Oktober 2011 zusammen mit Bruni eine kleine Tochter.

Als politisch grösstes Reformwerk setzte der für seinen Aktionismus bekannte Präsident ein höheres Renteneintrittsalter durch. Aussenpolitisch profilierte Sarkozy sich in der Finanzkrise an der Seite von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wahlkampfauftritte der Kanzlerin lehnte Sarkozy aber mit der Begründung ab: «Der Wahlkampf ist Sache der Franzosen.» (basn, sda/afp)

Seite weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Verantwortlich für diese Seite:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Frankreich
  • Präsidentschaftswahlen Frankreich

Schnellsuche:

«Son bilan c'est son boulet»

Beitrag aus Echo der Zeit vom Mittwoch, 18.4.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Nicolas Sarkozys Pläne im französischen Wahlkampf

Beitrag aus Echo der Zeit vom Donnerstag, 5.4.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Sarkozy macht Boden gut

Beitrag aus Echo der Zeit vom Sonntag, 1.4.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Schwere Zeiten für Nicolas Sarkozy

Beitrag aus Rendez-vous vom Mittwoch, 8.2.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

«Viele haben das Gefühl, Frankreich gehe es schlechter als vor Sarkozy»

Beitrag aus DRS 4 aktuell vom Montag, 30.1.2012, 07.47 Uhr, DRS 4 News

Die Kandidaten des 1. Wahlgangs
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft