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Verena Loewensberg, die undogmatische Konkrete
Verena Loewensberg, 1974. (Thomas Cugini, Zürich)
Verena Loewensberg ist die einzige Frau unter den konkreten Künstlern. Längst aber ist sie aus dem Schatten ihrer Kollegen getreten. Zum 100. Geburtstag nun würdigt das Kunstmuseum Winterthur die Künstlerin mit einer Retrospektive.
Nebst Dada war die Konkrete Kunst jene Schweizer Kunstbewegung, die international wegweisend war. Verena Loewensberg hat zwar keine Manifeste oder Programme hinterlassen, dafür überraschende Kompositionen.
Loewenbergs Bilder haben keinen Titel - dafür war die Künstlerin auf der Leinwand umso einfallsreicher: Mit einer zuweilen fröhlichen Leichtigkeit widerlegt sie das Klischee der kalten konkreten Kunst. Loewensberg gilt denn auch als die undogmatischste im Kreis ihrer Kollegen.
