Wahlergebnisse drücken auf den Euro
Schweizer Börse reagiert auf die Wahlen in Griechenland und Frankreich. (Keystone Archiv)
Der Ausgang der Wahlen in Griechenland und Frankreich hat die Finanzmärkte massiv unter Druck gesetzt. Vor allem die sehr schwierige Regierungsbildung in Athen drückte die Aktienkurse in den Keller und belastete den Euro.
Der Leitindex in Athen büsste mehr als 7 Prozent an Wert ein. Am schlimmsten traf es die griechischen Finanzwerte, die prozentual zweistellige Kursverluste erlitten.
Druck auf Finanzplätze
Die Wahlergebnisse drückten den EuroStoxx 50 vorübergehend auf den tiefsten Stand seit Ende Dezember. Gegen Mittag notierte er noch 0,68 Prozent tiefer bei 2233,03 Punkten und setzte damit den Sinkflug der vergangenen zwei Handelstage mit gebremstem Tempo fort.
In Paris ging der Leitindex Cac 40 um 0,59 Prozent auf 3143,29 Punkte nach unten. Die Börse in London blieb feiertagsbedingt geschlossen.
Schwache Märkte in Asien
Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 grössten Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, büsste mehr als 2 Prozent ein. An der Börse in Hongkong verlor der Hang-Seng-Index mehr als 2 Prozent.
Der Shenzhen CSI 300 Index, der die Aktien der 300 grössten Unternehmen vom chinesischen Festland mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, schaffte indes als einer der wenigen Gewinner ein kleines Plus.
In Tokio schloss der Leitindex Nikkei um 2,78 Prozent schwächer bei 9119,14 Punkten. Er sank damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar.
Euro auf Talfahrt
Die europäische Gemeinschaftswährung fiel im asiatischen Handel zeitweise bis auf 1.29 US-Dollar, nachdem der Kurs am Freitag noch deutlich über der Marke von 1.31 US-Dollar notiert hatte. Zuletzt erholte sich der Euro jedoch etwas und wurde mit 1.30 Dollar gehandelt. (bat/basn, dpa/sda/reuters)
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