Köniz erhält den Wakkerpreis 2012
Vorbildliche Siedlungsentwicklung: der Liebefeld Park in Köniz. (B. Augsburger)
Die Könizer Siedlungsentwicklung zeichne sich aus durch eine klare Abgrenzung zwischen dem Siedlungsgebiet und der Kulturlandschaft. Dies teilt der Heimatschutz anlässlich der Bekanntgabe des Preisträgers in Köniz mit. Der Organisation gefällt an Köniz auch, dass die Verkehrsplanung im Geist des Miteinander steht.
Identität der Ortsteile bewahrt
Zudem habe die fast 40 000 Einwohner zählende Gemeinde mit einer geschickten Raumplanung die Identität der verschiedenen Ortsteile bewahren können. Köniz gilt mit einer Fläche von 51 Quadratkilometern als grösste Agglomerationsgemeinde der Schweiz. Sie weist sowohl sehr städtische Gebiete auf als auch sehr ländliche.
Erneut Preis für Agglomeration
Bereits letztes Jahr vergab der Heimatschutz den Wakkerpreis in eine Agglomeration: Neun Gemeinden der Region Lausanne-West erhielten ihn für ihr koordiniertes Vorgehen bei der Gebietsentwicklung.
Der Heimatschutz fährt auf diese Weise mit seiner neuen Politik fort, eher zeitgenössische Raumplanung als schöne Ortsbilder auszuzeichnen. (sda, gec)
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