Freitag, 16.11.2012
Eigentlich ist der Atomausstieg beschlossene Sache, Bundesrat und Parlament haben zugestimmt. Umfragen aber zeigen, dass die Erinnerung an Fukushima verblasst und die Angst vor der Atomenergie schwindet. In diesem Klima wollen die Grünen den Ausstieg vom Volk besiegeln lassen. Ein Eigentor? Mehr
Rendez-vous vom Freitag, 16.11.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Die Grünen wollen den Schweizer Atomkraftwerken mittels Initiative eine fixe Laufzeit verpassen und so den Ausstieg beschleunigen. Die Initiative könnte aber auch das Gegenteil bewirken, befürchtet man auch in linken Kreisen.
Rendez-vous vom Freitag, 16.11.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Der Atomausstieg ist entschieden. Über die Realisation und über die Kosten wird am ersten nationalen Kongress der erneuerbaren Energie und der Energieeffizenz in Bern diskutiert.
Rendez-vous vom Montag, 5.11.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Der Bundesrat stützte sich bei der Beurteilung der Kosten, welche die Energiewende verursacht, auf eine Studie des Berner Büros Ecoplan. Recherchen zeigen nun: Die Studie bewertet gar nicht das konkrete Massnahmenpaket des Bundesrats, sondern ein zukünftiges Szenario.
Rendez-vous vom Montag, 5.11.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco hat die Pläne des Bundesrats in einer 150-seitigen Studie bewertet - und gelangt zu äusserst kritischen Befunden. Diese werden im bundesrätlichen Vernehmlassungsbericht aber nicht oder nur am Rande erwähnt.
Mittwoch, 10.10.2012
In der Schweiz dürfen Atomkraftwerke laufen, solange sie sicher sind. So möchte es der Bundesrat auch weiterhin. Politiker verschiedener Couleur dagegen wollen die Laufzeiten für AKW neu regeln. Und erhalten auch Unterstützung von der Atomaufsicht, dem Ensi. Mehr
Rendez-vous vom Montag, 8.10.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Der Bundesrat will sechs mögliche Standorte als Endlager für hochradioaktive Abfälle prüfen. Bei der Nagra ist plötzlich nur noch von zwei Standorten die Rede: Benken im Zürcher Weinland und Bözberg im Kanton Aargau. Stimmen aus der Bevölkerung im aargauischen Brugg.
Rendez-vous vom Montag, 8.10.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Die SonntagsZeitung wirft der Nagra vor, sie habe bereits entschieden, wo der radioaktive Abfall der Schweiz künftig gelagert werden soll. Die Standort-Regionen sind irritiert, das Bundesamt für Energie unzufrieden.
Sonntag, 7.10.2012
Die Atomabfall-Genossenschaft Nagra nennt in einem internen Papier zwei Standorte für Atommüll-Endlager: das Zürcher Weinland und Jura-Ost AG. Die Nagra will das Papier als eines von vielen möglichen Szenarien verstanden wissen. Das Bundesamt für Energie klärt nun ab, welchem Zweck das Dokument tatsächlich dient. Mehr
Echo der Zeit vom Sonntag, 7.10.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Sechs oder doch nur zwei Standorte für ein atomares Endlager? Die Nagra sorgt mit einem vertraulichen Papier für Verstimmung und verliert Vertrauen.