«Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk»
Schwejk-Statue von Adam Przybysz in der polnischen Stadt Sanok. (Beentree )
Der tschechische Schriftsteller Jaroslav Hašek war Zeit seines Lebens als Anarchist, Bolschewik und Alkoholiker anrüchig. Er schrieb über 1200 Geschichten, Betrachtungen und Humoresken - zumeist im Gasthaus.
1921/22 schreibt er den «Schwejk»: Zuerst rasch und flüssig, später unlustig - das Buch wird nicht fertig. Am 3. Januar 1923 stirbt Jaroslav Hašek: «Herzschlag, mit Nichtfunktionieren der Leber» sagt der Arztbericht, «erstickt an dem, was er nicht sagte», meinen Hašeks Freunde. Schwejk - der Dumme in einer Welt von Kretins, der jede Tortur mit heiterem Gleichmut erduldet - ist nicht ganz so lustig gemeint.
Sprecher: Helmut Qualtinger; Produktion: Bayrischer Rundfunk, 1983

