• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Hörspiel»
    • «Liebeserklärungen» von Annemarie Schwarzenbach
    • «Industrielandschaft mit Einzelhändlern» von Egon Monk
    • «Mich kümmert allein das Leben!» von Émile Zola
    • «Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk»
    • «Hiob» von Joseph Roth
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Dossier Übersicht

Montag, 18.7.2011

«Hiob» von Joseph Roth

Mit «Hiob» schaffte der 36-jährige Joseph Roth den Durchbruch als Romanautor. Im 1930 erschienen Werk beschreibt Roth den Leidensweg eines jüdisch-orthodoxen Dorfschullehrers in Galizien um 1900.

Journalist und Schriftsteller: Joseph Roth im Jahr 1918.

Mendel Singer, ein gottesfürchtiger Jude, lebt mit seiner Familie als Lehrer um 1900 in einem ostgalizischen Dorf. Innerhalb weniger Jahre treffen ihn so viele Schicksalsschläge, dass er schliesslich an Gott verzweifelt - und seinen Glauben verliert. Zuletzt aber erlebt er ein grosses Wunder.

Die Sendung «Lesung im Zwei» sendet Joseph Roths Roman in 15 Folgen.

Dossier weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

«Hiob»: Ein Buch über Schicksalsschläge

Romantiker und Revolutionär

Lesung vom Dienstag, 9.8.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (1/15)

«Vor vielen Jahren lebte in Zuchnow ein Mann namens Mendel Singer. Er war fromm, gottesfürchtig und gewöhnlich, ein ganz alltäglicher Jude.» So beginnt dieser 1930 erschienene Roman, der nach Stefan Zweig «an Geschlossenheit des Aufbaus, an Tiefe der Empfindung, an Reinheit, an Musikalität der Sprache kaum zu übertreffen» sei. - Mit seiner Familie fristet Mendel in einem ostgalizischen Dorf ein bescheidenes Dasein als Lehrer, bis mit der Geburt seines jüngsten Sohnes die Heimsuchungen einsetzen: Menuchim scheint unheilbar behindert.  Mehr

Hören (44:39)Download (MP3, 41.4MB)


Lesung vom Dienstag, 16.8.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (2/15)

Mendel und Deborah Singers viertes Kind, Menuchim, ist von Geburt an körperlich und geistig behindert. Zehn Jahre sind vergangen, und er kann immer noch nichts anderes sagen als «Mama». Seine Geschwister haben ihn gequält, gar heimlich versucht, ihn zu töten - aber Menuchim überlebte alles.   Mehr

Hören (27:18)Download (MP3, 25.5MB)


Lesung vom Dienstag, 23.8.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (3/15)

«Wir sind genommen!» verkündet Jonas ohne Gruss, als er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Schemarjah von der Aushebung zurückkommt; sie müssen in die russische Armee einrücken.   Mehr

Hören (24:49)Download (MP3, 11.9MB)


Lesung vom Dienstag, 30.8.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (4/15)

Deborah ist es gelungen, wenigstens einen der beiden Söhne vor dem russischen Militär zu retten. Da Jonas zu aller Verblüffung gar nicht freikommen, sondern zu den Soldaten will, ergreift Schemarjah die Chance zur organisierten Fahnenflucht nach Amerika. «Leere Tage, kümmerliche Tage» folgen.   Mehr

Hören (28:48)Download (MP3, 13.7MB)


Lesung vom Dienstag, 6.9.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (5/15)

Schemarjah, der vor dem Dienst in der zaristischen Armee nach Amerika geflüchtet ist und jetzt Sam heisst, hat seinen in Ostgalizien zurückgebliebenen Eltern und Geschwistern einen Brief überbringen lassen: Er fordert sie auf, ihm nach Amerika zu folgen. Da der körperlich und geistig behinderte Jüngste, Menuchim, nicht fahren kann, entschliessen sich die Eltern zu bleiben.   Mehr

Hören (29:07)Download (MP3, 27.1MB)


Lesung vom Dienstag, 13.9.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (6/15)

Der Dorfschullehrer Mendel Singer und seine Frau Deborah haben beschlossen, mit ihrer Tochter Mirjam nach Amerika auszuwandern, weil sie sich mit Kosaken einlässt. Ihr Sohn Schemarjah, jetzt Sam, hat sich in New York eine kleine Existenz aufgebaut. Mendel fährt nach Dubno, um sich dort die nötigen Reisepapiere zu beschaffen. Doch auf dem Amt wird er nur schikaniert.   Mehr

Hören (27:55)Download (MP3, 13.3MB)


Lesung vom Dienstag, 20.9.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (7/15)

Mendel und Deborah Singer wollen mit ihrer liebestollen Tochter Mirjam nach Amerika auswandern. Den behinderten jüngsten Sohn, Menuchim, müssen sie in Ostgalizien zurückzulassen. Er wird in die Obhut einer Familie gegeben, der man dafür das Haus zur Nutzung überlässt. Deborah, der beinah das Herz bricht, hofft bis zuletzt auf ein Wunder.  Mehr

Hören (27:33)Download (MP3, 13.1MB)


Lesung vom Dienstag, 27.9.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (8/15)

An einem Sabbatabend verabschiedet sich Mendel von den Nachbarn. Am folgenden Morgen holt ein Pferdewagen ihn, Deborah und Mirjam ab. Menuchim, der Krüppel, bleibt zurück - es ist kein Wunder geschehen. Mutter Deborah schreit, ihr «Herz hat einen Mund und schreit».   Mehr

Hören (27:24)Download (MP3, 13.0MB)


Lesung vom Dienstag, 4.10.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (9/15)

Nach wenigen Monaten ist Mendel Singer in New York zu Hause. Er weiss, dass man als feiner Mann «good bye» sagt, «how do you do» und «please». Er hat gelernt, dass Amerika «God's own country» sei, «das Land Gottes (...) wie einmal Palästina». Und seine Tochter Mirjam arbeitet im Kaufhaus ihres Bruders Sam als Verkäuferin.   Mehr

Hören (27:39)Download (MP3, 13.2MB)


Lesung vom Dienstag, 11.10.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (10/15)

Ein Brief der Familie, bei der die Singers den schwer behinderten Menuchim zurückgelassen haben, enthält die Nachricht, dass dieser plötzlich zu reden angefangen habe; Jonas, der die Familie verlassen hat und in die Armee des Zaren eingetreten ist, teilt mit, es gehe ihm gut, und man sage, es komme ein Krieg.   Mehr

Hören (29:08)Download (MP3, 13.8MB)


Lesung vom Dienstag, 18.10.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (11/15)

Sam ist als amerikanischer Soldat im Krieg in Europa gefallen, und Jonas als russischer Heeresangehöriger verschollen. Der Verlust zweier Söhne ist für Deborah Singer zuviel. Als Mac, Sams Dienstkollege und Kompagnon, dessen Uhr und Brieftasche zurückbringt, bricht sie tot zusammen. Und als die sieben Trauertage um sind, erfährt Mendel Singer, dass seine Tochter Mirjam verrückt geworden ist und in eine Anstalt gebracht werden muss.  Mehr

Hören (57:38)Download (MP3, 26.9MB)


Lesung vom Dienstag, 25.10.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (12/15)

Mendel Singer hat zwei Söhne im Krieg verloren, was seine Frau Deborah nicht überlebt, und Tochter Mirjam ist verrückt geworden. Im Zorn auf Gott, der ihn so gestraft hat, will er seine Gebetsriemen, seinen Gebetsmantel und seine Gebetbücher verbrennen, aber eine Furcht hält ihn zurück.   Mehr

Hören (27:30)Download (MP3, 13.1MB)


Lesung vom Dienstag, 1.11.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (13/15)

Nach dem Verlust fast seiner ganzen Familie ist der fromme, aus Ostgalizien nach New York ausgewanderte Mendel Singer von Gott abgefallen. Auch an den hohen Feiertagen betet er nicht mehr, obschon es ihn schmerzt. Er arbeitet und haust fortan als Faktotum bei den Skowronneks, die einen Musikalienladen betreiben.   Mehr

Hören (27:57)Download (MP3, 13.3MB)


Lesung vom Dienstag, 8.11.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (14/15)

«Menuchims Lied» auf der Schallplatte aus Europa hat Mendel Singer aus seiner Lethargie gerissen; er will noch einmal den Ozean überqueren und nach Zuchnow zurückkehren. Da erfährt er, dass ein gewisser Alexej Kossak nach ihm frage, seines Zeichens Komponist und Kapellmeister eines europäischen Orchesters auf Tournee in den USA; er sei mit Mendel verwandt. Während des Pessach-Fests bei den Skowronneks taucht Kossak auf und erzählt nach der Feier, wie er Musiker geworden, und wie sein Orchester entstanden ist.  Mehr

Hören (30:07)Download (MP3, 14.3MB)


Lesung vom Dienstag, 15.11.2011, 15.03 Uhr, DRS 2

«Hiob» von Joseph Roth (15/15)

Der Orchesterleiter Alexej Kossak sucht auf seiner USA-Tournee Mendel Singer auf und gibt sich als Komponist von «Menuchims Lied» zu erkennen. Er erkundigt sich nach Mendels Frau und Tochter; und er weiss auch, dass Menuchim noch lebt, ihr behinderter Sohn, den sie damals in Europa zurücklassen mussten.   Mehr

Hören (31:12)Download (MP3, 14.8MB)


Weiterführender Link zum Beitrag:

  • «Zum Verzweifeln glücklich»: Rezension von Iris Radisch (Die Zeit)

Schnellsuche:
Heiliger Trinker? Woran Joseph Roth glaubte

Joseph Roths Humanismus wurde zeit seines Lebens auf harte Proben gestellt: Er verlor seine geliebte Ehefrau, verfiel dem Alkohol, verliess Deutschland als Geächteter. Warum er dennoch an seiner und der Würde des Menschen überhaupt festhielt, erklärt Alfred Bodenheimer, Literaturwissenschaftler und Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Basel.

    • Literaturwissenschaftler Alfred Bodenheimer im Gespräch: (10:02)
Joseph Roth: Ausgewählte Werke

1923 «Das Spinnennetz.»

1924 «Hotel Savoy.»

1927 «Juden auf Wanderschaft. Essay»

1930 «Hiob. Roman eines einfachen Mannes.»

1932 «Radetzkymarsch».

1937 «Das falsche Gewicht. Die Geschichte eines Eichmeisters.»

1938 «Die Kapuzinergruft.»

1939 «Die Legende vom heiligen Trinker. Novelle.»

1940 «Der Leviathan. Novelle.»

  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft