Gaydoul will Kloten retten
Retter in der Not:Philippe Gaydoul. (Archiv Keystone)
80 Prozent der Investitionen sollen vom ehemaligen Denner-Chef Gaydoul kommen, Matter steuert die übrigen 20 Prozent bei, wie die Kloten Flyers mitteilten. Mit den 6 Millionen Franken soll unter anderem der Spielbetrieb für die nächsten beiden Saisons gesichert werden.
Noch braucht es 4,9 Millionen
Philippe Gaydoul und Thomas Matter stellen allerdings diverse Bedingungen, unter anderem einen weiteren Forderungsverzicht durch Gläubiger in Höhe von 4,9 Millionen Franken und ein Ja der Nationalliga-Versammlung zur Teilnahme der Kloten Flyers an der nächsten NLA-Meisterschaft.
Gaydoul im Doppelmandat?
Dem Verbandspräsidenten ist ein gleichzeitiges Engagment bei einem Klub per Statuten eigentlich verboten. Swiss-Icehockey-Vizepräsident Marc Furrer wurde indes mit den Worten zitiert, der Verband sei bereit, «für eine Übergangszeit» ein Doppelmandat» zu akzeptieren. Einen abschliessenen Entscheid müsse die Liga fällen.
Die Kloten Flyers sind mit über 10 Millionen Franken verschuldet. Eine von Ex-Präsident Peter Bossert geleitete Task Force war in den letzten Wochen intensiv auf der Suche nach einer Lösung. Ein Konkursrichter hatte am Montag einen Konkursaufschub bis Ende Monat gewährt. (saua, sf)
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