Jordanier fordern Reformen
Rund 3500 Anhänger der wichtigsten islamistischen Oppositionsgruppe, Mitglieder von Gewerkschaften und linksgerichteter Organisationen haben sich in der jordanischen Hauptstadt Amman, um ihrem Ärger über steigende Preise, Inflation und Arbeitslosigkeit Luft zu machen.
Die grösste Demonstration ging von der grossen Husseini-Moschee im Zentrum der Hauptstadt aus. Ähnliche Proteste wurden von Augenzeugen auch aus den Städten Irbid, Ajloun, Mafraq und Aqaba gemeldet.
Regierung soll entlassen werden
Die Demonstranten trugen Transparente und riefen in Sprechchören König Abdullah II. auf, die Regierung von Premier Samir Rifai zu entlassen. Diese habe die Erwartungen der Menschen enttäuscht.
Die Demonstranten riefen den Monarchen auch dazu auf, das jüngst gewählte Unterhaus des Parlaments wieder aufzulösen. Es gab auch Rufe nach Bildung einer Regierung der Nationalen Rettung.
Es ist bereits der dritte Tag in Folge, dass Jordanier, angespornt von den Ereignissen in Tunesien und Ägypten, auf die Strassen zogen, um gegen die Regierung zu protestieren. (bat, sda/dpa)
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