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  • Doping: Wenn Sportler betrügen:

Die Substanzen im Überblick

Vielen Substanzen werden leistungssteigernde Wirkungen nachgesagt: Angefangen bei Koffein oder Alkohol bis hin zu Wachstumshormonen. Im Folgenden die wichtigsten Stoffe, die in den letzten Jahren und auch heute noch im Sport illegal eingesetzt werden.
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Epo

Erythropoietin (Epo) regt die Bildung von roten Blutkörperchen an (der Hämatokrit-Wert wird erhöht). Der Körper kann damit mehr Sauerstoff in die Muskelzellen transportieren, dadurch wird die Leistung entsprechend gesteigert. Ausserdem soll EPO nach schweren Trainings oder Wettkämpfen die Regeneration verbessern. Somit sind praktisch alle Athletinnen und Athleten aus allen Sportarten gefährdet, EPO zu missbrauchen.  Mehr


Blutdoping

Derzeit gibt es drei verschiedene Arten von Blutdoping: Doping mit Eigenblut (autolog), mit Fremdblut der gleichen Blutgruppe (homolog) oder mit tierischem Blut (heterolog). Heute kann man homologes und heterologes Blutdoping nachweisen.  Mehr


Kortikoide

Unter dem Begriff Glucokortikoide werden körpereigene und synthetische Substanzen zusammengefasst, die vielfältige Wirkungen im Körper auslösen. Kortikoide wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. Kortison, das der Körper selber auch produziert, ist der bekannteste Stoff dieser Gruppe.  Mehr


Anabolika

Anabole Substanzen wie Testosteron oder Nandrolon führen zu einem verstärkten Muskel-Aufbau. Zudem baut der Körper vermehrt Fett ab. Klassische Anabolika im Urin können nachgewiesen werden. Allerdings erschweren neue synthetische Steroide und neue Anwendungsmethoden den Nachweis von Testosteron-Doping.  Mehr


Wachstumshormone

Das Wachstumshormon HGH oder Somatotropin unterstützt den Muskelaufbau, erhöht den Blutzuckerspiegel, baut die Fettdepots ab und hilft, die Muskeln schneller zu regenerieren. Natürlich gebildet wird HGH in der Hirnanhangdrüse, seit 1985 kann es gentechnologisch hergestellt werden.  Mehr


Insulin

Das körpereigene Hormon Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Es reguliert den Zuckerstoffwechsel, indem es die Glukose (Zucker), den Hauptenergieträger, vom Blut in die Muskeln transportiert. Es verbessert die Aufnahme von Glukose und damit das Zur-Verfügung-Stellen von Energie in den Muskeln.  Mehr


Stimulanzien

Unter Stimulanzien werden Aufputschmittel wie Amphetamin oder Ephedrin verstanden. Sie bewirken eine kurzfristige Leistungssteigerung und heben die Stimmung bis zur Euphorie. Amphetamine sind mit den körpereigenen Hormonen Adrenalin oder Noradrenalin verwandt. Sie werden in Pillenform eingenommen. Stimulanzien können relativ leicht im Urin nachgewiesen werden.  Mehr


Gendoping

Von Gendoping ist grundsätzlich immer dann die Rede, wenn menschliches Erbgut manipuliert wird, um die körperliche Leistung zu steigern. Das dafür notwendige Material wird dabei in den Erbcode des Menschen eingeschleust.  Mehr


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  • Wada, die Welt-Anti-Doping-Agentur, gegründet im Jahr 1999, kämpft für einen sauberen Sport
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Dossier: Doping - Wenn Sportler betrügen
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