• Programm
  • Nachrichten
  • Über uns
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Spiele
  • Themen
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik:

(Keystone)

Wie in der Schweiz Strom produziert wird

In der Schweiz wird der Strom zu rund 55 Prozent aus Wasserkraft und zu 40 Prozent aus Kernenergie produziert. Der Anteil an Strom aus Sonnen- und Windenergie ist immer noch klein. Ein Überblick über die Produktionsarten in der Schweiz.

Der Lac de Dix spendet Strom
55 Prozent der Schweizer Stromproduktion stammen aus grossen und kleinen Wasserkraftwerken. Gespiesen werden sie von Stauseen und Flüssen. Das grösste Wasserkraftwerk ist die Grande Dixence im Kanton Wallis. Mit Hilfe des Stausees werden pro Jahr 2 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert, die zur Versorgung in 18 Kantonen beitragen.
Nachhaltige Energiequellen der Schweiz
Wasserkraft ist die grosse erneuerbare Energiequelle der Schweiz. Ferner wird Energie aus der Verbrennung von Kehricht, Holz sowie aus Biogas, Erdwärme, Sonnen- und Windkraft gewonnen. Diese Energiequellen gelten als erneuerbar, also nachhaltig, weil sie nicht stärker genutzt werden, als sie sich regenerieren. Die erneuerbaren Energieträger decken derzeit lediglich 4,6 Prozent des gesamten Stromverbrauchs der Schweiz. Bis zum Jahr 2030 soll ihr Anteil gut 10 Prozent ausmachen.
Wind in der Steckdose
Die erste Windenergieanlage der Schweiz wurde 1986 beim Soolhof (Langenbruck) in Betrieb genommen. Mittlerweile gibt es mehr als 30 Anlagen. Der grösste Windpark befindet sich auf dem Mont Crosin im Berner Jura bei St. Imier. Weitere Grossanlagen stehen in Collonges (VS), Entlebuch (LU) und auf dem Gütsch ob Andermatt (UR). Obschon Windenergie aus ökonomischer und ökologischer Sicht überzeugt, stösst sie bei Heimat- und Landschaftsschutz auf Ablehnung.
Die Kraft der Sonne
Die Herstellung von Kollektoren und Solarzellen, um aus der Sonnenkraft Energie zu gewinnen, braucht selber viel Energie. Hauptziel der Branche ist es deshalb, neue Materialien und Verfahren zu finden, um Sonnenstrom kostengünstiger herstellen zu können. Derzeit spielt Sonnenenergie in der Schweiz so gut wie keine Rolle. Doch das Potenzial der Sonnenenergie gilt als beträchtlich: Bis zum Jahr 2050 könnte rund ein Fünftel des derzeitigen Strombedarfs allein durch Sonnenenergie sichergestellt werden.
Gas- statt Atomkraftwerk
Gaskraftwerke gelten als mögliche Alternative, um den drohenden Stromengpass aufzufangen. Sie sind relativ billig, lassen sich rasch realisieren und können ohne grössere Probleme wieder entsorgt werden. In der Schweiz sind zur Zeit vier grosse und zwei kleinere Gaskraftwerke geplant. Der Nachteil von Gaskraftwerken: Sie verursachen einen beträchtlichen CO2-Ausstoss, was sich negativ auf Klima und Portemonnaie auswirkt.
AKW  Leibstadt
Die Atomenergie leistet einen Anteil von rund 40 Prozent an die schweizerische Stromproduktion.

Das grösste und zuletzt gebaute Schweizer Atomkraftwerk (1984) steht in Leibstadt und erzeugt jährlich über 9 Milliarden Kilowattstunden Strom. Den Dauerbetrieb nahm es am 15. Dezember 1984 auf.
AKW Beznau
Das älteste Atomkraftwerk der Schweiz liegt im Kanton Aargau: Seit 1969 produziert Beznau I, das auf einer künstlichen Aare-Insel angelegt ist, Strom. Der Zwillingsblock Beznau II ist drei Jahre jünger. Die Anlage liefert rund 5,5 Milliarden Kilowattstunden Strom im Jahr und zusätzlich Fernwärme.
AKW Mühleberg
Ebenfalls zu den älteren Atomkraftwerken der Schweiz zählt die Anlage in Mühleberg. Sie steht seit 1972 in Betrieb und produziert jährlich rund 2,7 Milliarden Kilowattstunden Strom.
AKW Gösgen
Das erste Schweizer Kernkraftwerk der 1000-Megawattklasse nahm im November 1979 den kommerziellen Betrieb auf. Mit 8 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr deckt Gösgen etwa 15 Prozent des schweizerischen Verbrauchs. Dank seines prominenten Kühlturms ist Gösgen wohl das bekannteste AKW.

(acd)

Seite weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Verantwortlich für diese Seite:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Energie
  • Energiepolitik
  • Strom

Schnellsuche:
Rendez-vous-Serie: Brennpunkte der neuen Energiestrategie

Der Bundesrat plant eine Zukunft ohne Kernkraftwerke. Um rund 40 Prozent Atomstrom ersetzen zu können, sind grosse Anstrengungen nötig. «Rendez-vous» beleuchtet einige wichtige Schauplätze einer Zukunft ohne Atomstrom.

  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft