Eines ihrer schwersten Gesamtgeläute durfte die traditionsreiche, ortsansässige Giesserei H. Rüetschi für die neue katholische Pfarrkirche der eigenen Stadt giessen. Die Glocken zeichnen sich durch eine künstlerisch geschmackvolle, moderne Zier aus. Die älteren Glocken der Vorgängerkirche wurden in die neue katholische Kirche nach Suhr verkauft. Mehr
Glockengeläut (5:02)
Mächtiges und kraftvolles Geläute, gegossen in zwei Phasen von der nahe gelegenen Giesserei Rüetschi. Drei kleine Glocken stammen noch von der Geläuteerneuerung von 1862 und zeigen auf, dass man sich damals im reformierten Teil des Kantons selbst bei der Hauptstadtkirche noch mit bescheidenen Glockengrössen begnügte. Mehr
Glockengeläut (5:12)
Bei der Geläutesanierung wurde die kleinste der alten Glocken von 1717 aus dem Turm entfernt und vor der Kirche ausgestellt. Ihre beiden Schwestern, die noch heute zum Geläut gehören, sind überraschend klangschöne Barockglocken der traditionsreichen Zürcher Giesserei Füssli. Die beiden neuen Glocken gehören zu den verhältnismässig seltenen Glocken der 1970er-Jahre. Mehr
Glockengeläut (7:16)
Stattliches C-Dur-Geläute, das bedingt durch die eigenwillige Architektur der ehemaligen Stiftskirche an einem ungewohnten Ort untergebracht ist, nämlich im obersten Geschoss über den Gewölben des gotischen Turmchors, der im 14. Jahrhundert über dem Grab der heiligen Verena errichtet worden war. Mehr
Glockengeläut (8:40)
Imposantes Grossgeläut in einer musikalisch effektvollen, zur Zeit ihres Gusses häufig gewählten Tonfolge. Der ehemalige, dafür geopferte Bestand umfasste bedeutende Glocken des 15. und 16. Jahrhunderts. Auf einzigartige Weise waren hier Werke berühmter Giesser wie Oberacker, Reber, Peiger und Füssli in einem Ensemble vereint. Mehr
Glockengeläut (8:46)
1986 wurde das historisch bedeutende Geläut der Stadtkirche, ein buntes Gemisch von sieben Glocken verschiedener Jahrhunderte und Giesser, bei einem verheerenden Kirchenbrand komplett vernichtet. Die alte Grundglocke von 1743 steht in ihrem durch Hitze verformten und geborstenen Zustand noch neben der Kirche. Mehr
Glockengeläut (6:37)
Wuchtiges Grossgeläut mit eindrücklicher Unterquarte in der Tonfolge. Zusammen mit den zwei zusätzlichen kleinen Glocken verfügt die Stadtkirche noch über drei Güsse aus der Erbauungszeit der Kirche um 1500 sowie eine noch ältere, sehr charaktervolle Glocke des 14. Jahrhunderts. Mehr
Glockengeläut (4:48)
Das kleine Vierergeläut repräsentiert gleich drei Epochen der Glockengiesserei Rüetschi. Die grösste Glocke ist eines der seltenen Werke von Sebastian Rüetschi aus Suhr, dessen Bruder die Aarauer Glockengiesserei kaufte und dem Betrieb den heute noch bekannten Namen verlieh. Mehr
Hören (5:01)
Sechsstimmiges Geläut, in dem Glocken verschiedener Phasen der Aarauer Giesserei Rüetschi vertreten sind, vom ersten Familienmitglied Jakob bis zur gegenwärtigen Betriebsleitung. Die Tonfolge im sogenannt pentatonischen Moll-Motiv galt in der Schweiz und in Deutschland nahezu während des gesamten 20. Jahrhunderts als ein idealer Leitfaden für Geläutekonzepte. Eine seltene historische Glocke ist vor der Kirche abgestellt. Mehr
Glockengeläut (5:09)
Kleines, historisch hochbedeutendes und musikalisch unverwechselbares Ensemble. Die drei kleinen mittelalterlichen Glocken werden durch das menschliche Ohr eher als diffuse Klänge und nicht als klare einzelne Töne wahrgenommen. Mehr
Glockengeläut (3:48)
Reizvolles, historisches Vierergeläut. Die älteste Glocke stammt aus der Renaissance-Zeit, die drei übrigen sind spätbarocke Werke der Zuger Giesser Brandenberg. Diese beiden Brüder, die ihren Betrieb bis ins frühe 19. Jahrhundert führten, erlangten nicht nur als Glockengiesser Bekanntheit. Mehr
Glockengeläut (4:08)
Hochinteressantes historisches Geläut mit uneinheitlicher Tonfolge und bedeutenden Glocken selten vertretener Giesser. Besonders beachtenswert sind Elemente der Glockenzier: Bei der grossen Glocke ein schöner Apostelfries, und bei der dritten Glocke zierliche, spätgotische Masswerkfenster wie in der Kirchenarchitektur, teilweise mit figürlichen Emblemen gefüllt. Mehr
Glockengeläut (4:52)
Junges Geläut im frei stehenden Glockenturm. Die Tonfolge erklingt im sogenannten Salve-Regina-Motiv, so benannt nach dem Beginn des gregorianischen Chorals, dessen vier erste Töne in denselben Intervallverhältnissen erklingen. Zusammen mit dem Geläut der christkatholischen Kirche des Dorfes bildet sich aus den Schlagtönen nahezu eine vollständige E-Dur-Tonleiter. Mehr
Glockengeläut (5:07)
Spannendes, unharmonisches Grossgeläut, dessen kleinere Glocken im rechten Turm hängen und noch von Hand geläutet werden. Wie für Stifts- und Klostergeläute nicht ungewöhnlich, wurden die meisten Glocken ursprünglich durch lothringische Wandergiesser angefertigt, die hier in unterschiedlichen Generationen vertreten sind. Mehr
Glockengeläut (7:46)
Fünfstimmiges Geläut von bescheidener Grösse, das jedoch durch seine erst kürzlich installierte neue Grundglocke den Turm nun ausfüllt und gut zum Dorf passt. In Klangfülle und innenharmonischer Reinheit übertrifft die neue Glocke ihre älteren, etwas kurzatmigen Schwestern deutlich und bildet dadurch ein besonders wohltuendes Fundament. Mehr
Glockengeläut (8:00)
Interessantes historisches Geläut mit teilweise aussergewöhnlich weiten Tonabständen. Die zweite Glocke zählt zu den frühesten datierten Glocken der Schweiz. Die grosse Glocke, in ihrer Inschrift Hosianna genannt, wurde von einem wandernden Giesser aus Frankreich gegossen, der sich später in Österreich niederliess. Mehr
Glockengeläut (4:12)
Mittelgrosses Vierergeläut mit zwei mittelalterlichen und zwei verhältnismässig jungen, modernen Glocken. Diese brachten nach damaliger Überzeugung den Vorteil, dass die Glocken in musikalisch geordneter und reiner Tonfolge vom Kirchturm rufen, andererseits wurde damit auch ein Dreiergeläut auseinander gerissen und ergänzt, das während über 500 Jahren unverändert in Veltheim erklungen war. Mehr
Glockengeläut (4:59)
Bedeutende Leistung lothringischer Wandergiesser und eines der ersten auf eine vollständige Tonleiter gestimmten Geläute der Schweiz. Bis auf eine 1938 ersetzte Glocke ist das Ensemble vollständig erhalten, sämtliche Glocken wurden später allerdings noch tonlich nachgestimmt. Mehr
Glockengeläut (5:32)
Mächtiges Geläut, untergebracht in einem hohen Glockenstuhl, der beide Obergeschosse des Turmschafts einnimmt. Die kleine Glocke von 1403 wurde vom ehemaligen Bestand beibehalten und ins neue Ensemble integriert, während zwei grössere spätmittelalterliche Glocken eingeschmolzen wurden. Mehr
Glockengeläut (5:58)