Japan prüft striktes Zutrittsverbot zur Sperrzone
Fukushima-Arbeiter bei einer Pause von den Aufräumarbeiten: Japan prüft Zutrittsverbot zur Sperrzone. (Reuters)
Die japanische Regierung will verhindern, dass Bewohner die 20-Kilometer-Sperrzone um die Atomruine in Fukushima betreten. Man erwäge ein rechtlich bindendes Zutrittsverbot, gab Regierungssprecher Yukio Edano bekannt. Diskussionen mit den Behörden seien im Gang.
Bewohner kehren immer wieder zurück
Die Behörden haben zwar im Umkreis von 20 Kilometern um das havarierte Atomkraftwerk eine Sperrzone verhängt. Dennoch kehren immer wieder ehemalige Bewohner trotz der akuten Gefahr durch radioaktive Strahlen in ihre ehemaligen Wohngebiete zurück, um Habseligkeiten herauszuholen.
Die Zone könnte per Gesetz zu einem «Gefahrenbereich» erklärt werden, sagte Edano. Wann die Massnahme greifen soll, ist noch unklar. Zwischen 70'000 und 80'000 Menschen lebten vor der Katastrophe in der 20-Kilometer-Zone um das Atomkraftwerk in insgesamt zehn Städten und Dörfern. (bru, dpa)
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