Opposition: 30 Tote bei Granatangriffen
Kein Ende der Gewalt in Sicht. In Syrien gehen die Kämpfe weiter. Aktivisten stellten Aufnahmen weinender Frauen neben den Leichen von Kindern ins Internet. In der Nacht habe es in mehreren Landesteilen neue Proteste gegen Massaker an Zivilisten gegeben, berichtete die Opposition.
Die Kundgebung in der Stadt Deir as-Saur habe sich gerade aufgelöst, als sich der Angriff ereignete, teilten die Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte mit. Erst am Montagabend waren in Provinz Deir as-Saur nach Angaben der Aktivisten mehr als zehn Menschen bei der Explosion einer Autobombe getötet worden.
Flucht in die Türkei
Vor der Gewalt in Syrien sind am Dienstag 369 weitere Menschen in das Nachbarland Türkei geflüchtet. Darunter seien zehn Verletzte, die in Krankenhäusern behandelt würden, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu weiter.
Bei den Menschen handele es sich vor allem um Frauen und Kinder, die in Flüchtlingslagern untergebracht werden. Nach Angaben des türkischen Aussenministeriums halten sich derzeit mehr als 27'000 Syrer als Flüchtlinge in der Türkei auf.
Buspassagiere entführt
Bewaffnete haben in Syrien nach Angaben der Regierungsbehörden zwei Busse gestoppt und alle Passagiere entführt. Die Fahrzeuge seien am Dienstag in der Provinz Homs nahe der Stadt al-Kusair überfallen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana weiter. Sie berief sich auf einen Mitarbeiter der Provinzbehörden. Für den Bericht gab es zunächst keine unabhängige Bestätigung. (basn, sda/dpa/dapd)
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