Schweiz beteiligt sich an Uno-Mission in Syrien
Die Schweiz habe aus humanitären, sicherheitspolitischen, wirtschaftlichen und migrationspolitischen Gründen ein Interesse daran, dass Syrien und die ganze Region möglichst rasch und nachhaltig stabilisiert werden könne, schreibt der Bundesrat in seiner Mitteilung. Daher habe er sich entschieden, Schweizer Armeeangehörige für die Vorbereitung der Uno-Beobachtermission zu stellen.
Unbewaffnete Militärbeobachter
Konkret geht es um maximal sechs Schweizer Armeeangehörige, die bereits in einer Uno-Organistaion im Nahen Osten Dienst tun. Die Schweizer Soldaten werden als unbewaffnete Militärbeobachter eingesetzt.
Der Uno-Sicherheitsrat hat letzten Samstag in einer Resolution beschlossen, ein Vorausdetachement für eine zukünftige Beobachtermission zur Überwachung des Waffenstillstandes in Syrien zu entsenden. Neben anderen Staaten hat die Uno auch die Schweiz um eine Beteiligung an dieser Vorbereitungsmission angefragt.
Humanitärer Einsatz geht weiter
Aus Protest gegen die Gewalt wurde im August letzten Jahres der Schweizer Botschafter in Damaskus zu Konsultationen nach Bern zurückgerufen, Ende Februar dieses Jahres wurde die Botschaft aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Schweiz ist in Syrien weiterhin auch humanitär aktiv. (luea;mz)
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