Tote und Verletzte nach Anschlägen in Damaskus
Die syrischen Behörden zeigen einem Journalisten der Staatsmedien die Zerstörung. (Reuters)
Bei einem Sprengstoffanschlag in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind neun Menschen ums Leben gekommen. Das meldeten die staatlichen Medien, sie bezeichneten die Attacke als Selbstmordattentat. Wer genau hinter dem Anschlag steckt, wurde nicht mitgeteilt. Ärzte in einem nahe gelegenen Krankenhaus sprachen von fünf Toten und etwa 30 Verletzten.
Anschlag während des Gebets
Den Staatsmedien zufolge hatte sich ein Mann um die Mittagszeit neben einer Moschee im Viertel Al-Midan in die Luft gesprengt. Das Fernsehen zeigte Bilder von verkohlten und verstümmelten Leichen, die auf der Strasse lagen.
In dem vorwiegend von sunnitischen Muslimen bewohnten Viertel hatte es seit Beginn des Aufstandes immer wieder Demonstrationen gegen die Regierung gegeben, besonders nach dem Freitagsgebet.
Anschläge auch ausserhalb der Hauptstadt
Auch im Viertel Al-Sinaa detonierte ein Sprengsatz, der ein Auto stark beschädigte. Ein weiterer Sprengsatz explodierte nach Angaben syrischer Oppositionsgruppen in der Stadt Banias. Dort sollen drei Angehörige der Sicherheitskräfte verletzt worden sein. (smus, dpa)
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