Luftwaffengeneral in Syrien getötet
Dieser Vorort von Damaskus ist vollständig zerstört. (Keystone)
Durch Flugzeugattacken auf Stellungen der Aufständischen starben nach Oppositionsangaben mehrere Dutzend Menschen. Getötet wurde auch ein Luftwaffengeneral der Armee.
Rebellen töteten den Luftwaffengeneral General Abdullah al-Chalidiin in einem Vorort der Hauptstadt Damaskus, wie das Staatsfernsehen berichtete. Dies war der jüngste Anschlag auf führende Gefolgsleute von Präsident Bashar al-Assad. Im Juli waren bei einem Bombenattentat vier ranghohe Assad-Vertraute ums Leben gekommen, darunter ein Schwager des Staatschefs und der Verteidigungsminister.
Vororte von Damaskus bombardiert
Regierungsgegner berichteten von Luftwaffenangriffen auf östliche Vororte von Damaskus, Aussenbezirke von Homs und die von Rebellen eingenommene Stadt Maarat al-Numan im Norden des Landes. Demnach starben in Maarat al-Numan 28 Zivilisten. Durch Granatenbeschuss der Armee seien in einem Bezirk von Damaskus mindestens acht Menschen ums Leben gekommen.
Bei einem Luftangriff auf die Ortschaft al-Mubarkije bei Homs seien zwei Rebellen getötet und zehn verletzt worden. Ziel sei es gewesen, die Belagerung eines Armeestützpunktes in al-Mubarkije zu beenden. Den Rebellen zufolge wurden von der Militärbasis wiederholt sunnitische Dörfer an der Grenze zum Libanon beschossen. Der Ort sei bereits im März von der Armee dem Erdboden gleichgemacht worden.
Bewohner geflohen
Die syrische Armee hat zuletzt verstärkt die Luftwaffe im Kampf gegen die Rebellen eingesetzt. Diese verfügen über keine effektive Luftabwehr. Die meisten Einwohner der Millionenmetropole Homs sind aus der Stadt geflohen. In ihr wohnten sowohl Angehörige der sunnitischen Bevölkerungsmehrheit als auch der Gruppe der Alawiten, der Präsident Assad angehört.
Eine vom internationalen Syriengesandten Lakhdar Brahimi vermittelte viertägige Waffenruhe wurde von den Konfliktparteien weitgehend ignoriert. (lin, Reuters)
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