Bundesrat will mehr Pumpspeicherkraftwerke
Das Wasserkraftwerk Grande Dixence ist als Speicher-kraftwerk ausgelegt. (Archiv Keystone)
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- Montag, 26.11.2012: Branche fordert mehr Energie aus Windkraft
- Mittwoch, 21.11.2012: AKW-Betreiber müssen mehr für Stilllegung zahlen
- Freitag, 16.11.2012: Riskante Initiative der Grünen
- Montag, 5.11.2012: Kurzfristige Kosten für Atomausstieg unterschätzt
- Donnerstag, 25.10.2012: Hohe Steuerausfälle durch Gebäudesanierungen
Der Bundesrat sieht in der Schweiz ein grosses Potenzial für Pumpspeicherkraftwerke, da diese grosse Mengen Strom speichern und so zum Ausgleich der schwankenden Stromproduktion aus Wind- und Sonnenenergie aus Nachbarländern genutzt werden können. Dies hält er in einem Bericht fest. Die Energiekommission des Nationalrats hatte vom Bundesrat umfassende Informationen zur Stromversorgung mit erneuerbaren Energien im europäischen Kontext gewünscht.
Ausbau des Elektrizitätsnetzes
Die erneuerbaren Energien seien ein wesentlicher Eckpfeiler der neuen Energiepolitik, schreibt der Bundesrat. Der Ausbau der Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen bedinge jedoch den gleichzeitigen Ausbau des Elektrizitätsnetzes.
Zudem sei im Vergleich zum gesamteuropäischen Ausbaupotenzial der erneuerbaren Energien beispielsweise die Windenergie in der Schweiz nur beschränkt nutzbar, insbesondere wegen der Anliegen des Landschaftsschutzes.
Erneuerbare Energie aus dem Ausland
Dafür sieht der Bundesrat ein grosses Potenzial für die Pumpspeicherkraftwerke. Durch den Zubau von einem Gigawatt Pumpspeicherleistung könnten zusätzlich vier bis fünf Gigawatt Leistung aus Wind- und Sonnenenergie ins System integriert werden, heisst es im Bericht.
Der Ausbau der schweizerischen Pumpspeicherkraftwerke könne einen wesentlichen Beitrag zur Integration der erneuerbaren Energien in Europa und somit zur Wertschöpfung in der Schweiz leisten, schreibt der Bundesrat. (luea, sda)
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