Bundesrat stockt Mittel für Energieforschung auf
Innovationen vorantreiben: Das Palexpo Exhibition Center in Genf ist mit 15'000 Solarzellen der grösste Solarpark der Schweiz. (Keystone)
- Mittwoch, 28.11.2012: Viele Alternativ-Projekte werden nicht realisiert
- Montag, 26.11.2012: Branche fordert mehr Energie aus Windkraft
- Mittwoch, 21.11.2012: AKW-Betreiber müssen mehr für Stilllegung zahlen
- Freitag, 16.11.2012: Riskante Initiative der Grünen
- Montag, 5.11.2012: Kurzfristige Kosten für Atomausstieg unterschätzt
- Donnerstag, 25.10.2012: Hohe Steuerausfälle durch Gebäudesanierungen
Zur Unterstützung der Energiewende will der Bundesrat bis 2016 zusätzliche 142 Millionen Franken in die Energieforschung stecken. Es sollen unter anderem 30 Forschungsgruppen zur Energieeffizienz und zum Thema erneuerbare Energie entstehen.
Insgesamt mehr als 200 Millionen
Ohne eine bessere Energieeffizienz und stärkere Nutzung erneuerbarer Energien lässt sich der Ausstieg aus der Atomenergie nicht bewältigen. Daher stellt der Bundesrat der Energiestrategie 2050 einen Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung» zur Seite, wie das Bundesamt für Energie (BFE) mitteilte.
Insgesamt will der Bundesrat 202 Millionen Franken in die Energieforschung investieren. Davon werden 60 Millionen Franken aus dem bereits durch das Parlament abgesegneten ETH-Kredit verwendet. Die ETH sollen mit dem Geld die nötigen Forschungsinfrastrukturen im Energiebereich aufbauen und betreiben.
Nachwuchs locken
Neu beantragt der Bundesrat 142 Millionen Franken: Auf ein neues Förderprogramm Energie des Nationalfonds (SNF) und der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) entfallen 118 Millionen Franken. Über die Projekte, welche die KTI fördert, wird auch die Privatwirtschaft in die Energieforschung eingebunden.
Mit 24 Millionen Franken soll zudem ein SNF-Nachwuchsförderprogramm für die Energieforschung aufgelegt werden. Dieses soll dazu beitragen, dass in der Schweiz die nötigen Fachkräfte in der Energieforschung zur Verfügung stehen. Ganz allgemein will der Bundesrat damit aber auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. (prus, sda)
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