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  • Unruhen in Jemen
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Dienstag, 11.9.2012

Gewaltwelle überrollt erneut Jemen

13 Menschen sind bei einem Bombenanschlag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa getötet worden. Der Angriff galt dem Verteidigungsminister Mohammed Nasser Ahmed.

Der zweite Anschlag innert drei Monaten: Mit einer Autobombe wollten die Angreifer Verteidigungsminister Mohammed Nasser Ahmed töten. (Keystone)

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  • Donnerstag, 24.11.2011: Gewalt nach Salehs Rücktritt in Jemen
  • Donnerstag, 24.11.2011: Jemens Langzeitpräsident Saleh tritt ab

Bei einem Anschlag auf Jemens Verteidigungsminister Mohammed Nasser Ahmed 13 Menschen getötet worden. Attentäter brachten eine Autobombe in der Hauptstadt Sanaa zur Explosion, als der Fahrzeugkonvoi mit dem Minister vorbeifuhr.

Wie die Behörden mitteilten, wurden acht Bewacher des Ministers bei dem Anschlag getötet. Zudem kamen fünf Passanten ums Leben.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand, es wurde aber vermutet, dass er von Anhängern der islamistischen Terrorgruppe Al- Kaida ausgeführt wurde. Die jemenitischen Behörden hatten tags zuvor bekannt gegeben, dass der stellvertretende Al-Kaida-Führer im Jemen bei einem mutmasslichen US-Luftangriff getötet worden sei.

Zweiter Anschlag auf den Minister
Es war der zweite Anschlag in drei Monaten gegen den Verteidigungsminister, der noch zu Zeiten des nach monatelangen Protesten zurückgetretenen Präsidenten Ali Abdallah Saleh ernannt worden war. Am 21. Mai waren fast 100 Menschen bei einer Militärparade in Sanaa durch einen Bombenanschlag gestorben, zu dem sich das Terrornetzwerk Al-Kaida bekannte. (prus, sda/afp/dapd)

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Dossier, Letztes Update: Montag, 6.8.2012

Jemen: Zwischen al-Qaida und Armut

Seit Anfang 2011 kam es in Jemen fast täglich zu Protesten zehntausender Bürger, die den Rücktritt von Langzeitpräsident Saleh forderten. Am 22. November 2011 gab Saleh endlich nach und unterzeichnete in Riad seine Resignation. Terrorismus, Armut, Separatismus, Korruption und bewaffnete Stämme machen dem Land schon seit längerem zu schaffen.

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